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Titel für den SC Union Nettetal bei Stadtmeisterschaft

Hallenfußball : Nach Stotterstart souverän zum Titel

Es ging nicht gut loß für den SC Union Nettetal bei der Hallenstadtmeisterschaft. Am Ende gewann der Oberligist mit einem Finalsieg gegen Kaldenkirchen das Turnier.

Ein holpriger Start, eine stetige Steigerung in der Gruppenphase und eine ganz souveräne Finalrunde – so lief die Nettetaler Hallenstadtmeisterschaft aus Sicht des Oberligisten SC Union. Der haushohe Favorit wurde seiner Rolle gerecht und entthronte Titelverteidiger TSV Kaldenkirchen im direkten Duell mit einem deutlichen 7:0-Finalerfolg. „Ab dem zweiten Spiel war es eine souveräne Vorstellung von uns“, sagte Unions Co-Trainer Lutz Krienen.

Allerdings startete der Oberligist mit einem herben Dämpfer in den Titelkampf. Gegen den B-Ligisten TIV Nettetal setzte es eine überraschende 2:3-Niederlage, die Anhänger der anderen Klubs hofften schon auf die große Sensation und das Ausscheiden des Sportclubs in der Vorrunde. Doch Union erstickte diese Hoffnungen im Keim und setzte sich nach Siegen gegen Rhenania Hinsbeck (4:1), die Sportfreunde Leuth (3:0) und Concordia Lötsch (5:0) als Erster der Gruppe A durch. Der Erfolg über den Oberligisten konnte TIV Nettetal nicht beflügeln, ganz im Gegenteil: Der A-Liga-Aufsteiger kassierte gegen Lötsch (1:2) und Hinsbeck (0:3) noch zwei Niederlagen und schied aus. Den Halbfinaleinzug schaffte neben Union am Ende die Rhenania. TIV landete auf Platz drei, Leuth und Lötsch holten jeweils nur einen Sieg.

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Spannend ging es in der Gruppe B zu: Der TSV Kaldenkirchen marschierte zwar mit drei Siegen aus drei Spielen und 23:6 Toren eindrucksvoll durch, dahinter lieferten sich die beiden B-Ligisten SuS Schaag und der FC Lobberich-Dyck aber ein enges Rennen um den zweiten Platz. Im entscheidenden Duell behielten die von Rainer Bruse trainierten Schaager die Oberhand und gewannen mit 3:1.

In der K.o.-Runde wurde die Spielzeit von 15 auf 22 Minuten erhöht, was für „klassenhöhere Teams natürlich ein Vorteil ist“, sagte Lutz Krienen. Er sah, wie seine Unioner den Underdog aus Schaag mit 8:1 abfertigten und ins Finale einzogen. Wesentlich enger verlief das zweite Halbfinale, das Kaldenkirchen gegen den Lokalrivalen Hinsbeck mit 4:3 für sich entscheiden konnte. Im Endspiel war dann für den TSV aber nichts mehr zu holen. „Union ist verdienter Turniersieger geworden, das Ergebnis aus dem Finale passt aber nicht zu unserem guten Turnierverlauf“, sagte TSV-Trainer André Küppers nach der 0:7-Pleite im Endspiel. Hyungjoon Lee, Max Pohlig (je zwei Tore), Niklas Thobrock, Joel Mangano und Pascal Gubala erzielten die Finaltreffer für die Nettetaler, die mit Trauerflor spielten, da einer ihrer treuesten Fans kurz vor Weihnachten verstorben war.

Nicht nur für Union Nettetal und den TSV Kaldenkirchen geht es nun zum traditionsreichen Hallenmasters nach Dülken, sondern auch für SuS Schaag. Der B-Ligist erhielt nach dem 4:0-Erfolg im Spiel um Platz 3 gegen Rhenania Hinsbeck eine Wildcard vom Veranstalter und darf sich in zwei Wochen im Dülkener Ransberg-Sportzentrum präsentieren.