Tischtennis: TTC Waldniel geht optimistisch in heiße Saisonphase

Tischtennis : Waldniel geht optimistisch in heiße Saisonphase

Für den TTC Waldniel ist der November der Monat der Wahrheit, denn er trifft auf mehrere Konkurrenten im Kampf um den Aufstieg. Ein Erfolgsfaktor könnte die verbesserte Personallage werden.

Der NRW-Ligist hat mannschaftsintern den Aufstieg in die Oberliga als Saisonziel ausgerufen. Und im November wird sich zeigen, ob Waldniel ein gewichtiges Wörtchen im Kampf um den Titel mitreden wird. Denn nun kommen die Spiele gegen die vermeintlich stärksten Konkurrenten. Den Anfang machte am vergangenen Wochenende Mettmann Sport. Die Hürde haben die Waldnieler souverän mit einem 9:4-Erfolg gemeistert. Die bisherige Erfolgsserie wurde somit auf sechs Siege ausgebaut.

Fünf Jahre lang war der TTC Waldniel immer dicht dran an der Rückkehr in die Oberliga. Oft scheiterte er an Kleinigkeiten. Jetzt wurde mit dem 20-jährigen Bulgaren Denis Bekir ein Spieler verpflichtet, der den Unterschied ausmachen kann. Zusätzlich kam Özcan Sener, der verletzungsbedingte Ausfälle besser als in der Vergangenheit kompensieren soll. „Mit beiden Spielern sind wir deutlich kompakter“, sagt Kapitän Holger Quade. „Ein Ausfall wirft uns nicht mehr so weit zurück.“

Die starken personellen Alternativen helfen im Training und mental. Bekir passt gut ins Team, auch wenn er nur zu den Spielen anreist. Der Sportstudent lebt und trainiert in Sofia. Zudem stimmt es im Team. Dank der gegenseitigen Unterstützung wurde schon das eine oder andere Spiel umgebogen. Dabei sind noch gar nicht alle Spieler in der Verfassung der vergangenen Saison. „Jörg Evertz ist nach seiner Operation noch ein wenig gehandicapt“, sagt Quade. „Tim Schumacher hat beruflich bedingt einen Trainingsrückstand.“ Ganz zu schweigen von Quades Bandscheibenvorfall, der fast das frühzeitige Saisonaus für ihn bedeutet hätte.

Am Samstag (18.30 Uhr) empfängt Waldniel die Bundesliga-Reserve Borussia Düsseldorfs. „Die Borussen sind die wohl talentiertesten Truppe der Liga“, sagt Quade. „Da müssen wir mit unserer Erfahrung gegenhalten.“ Eine Woche später geht es zum Oberliga-Absteiger TTV Rees-Groin. „Wir gehen optimistisch in diese entscheidende Phase“, sagt Quade. „Die weiße Weste wollen wir so lange wie möglich behalten.“