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Tischtennis-Regionalliga: Nur ein Sieg aus drei Spielen für den ASV Süchteln

Tischtennis-Regionalliga : Nur ein Sieg aus drei Spielen für den ASV Süchteln

Der ASV Süchteln kassierte in der Regionalliga eine ärgerliche Heimniederlage gegen Kassel. Nur gegen Porz gab es einen Erfolg.

Der ASV Süchteln hat in vier Tagen drei Partien in der Herren-Regionalliga absolviert. Statt der eingeplanten vier Punkte gab es für den ASV aber nur einen Sieg. „Vor allem die Heimniederlage gegen Kassel ist sehr ärgerlich“, sagte ASV-Kapitän Daniel Halcour. „Am Sonntag fehlte dann der letzte Wille und die Kraft, um in Altena mitzuhalten.“

Am Donnerstag hatte der ASV bereits Tabellenführer SVH Kassel zu Gast. Gegen den überraschend starken Aufsteiger kassierte Süchteln nach viereinhalb Stunden Tischtennis auf hohem Regionalliga-Niveau eine bittere 6:9-Niederlage. „Uns fehlte gegen starke Kasseler einfach das notwendige Quäntchen Glück“, sagte Halcour. „Mit der Leistung würden wir vermutlich gegen die meisten Regionalligisten gewinnen.“ Gleich fünfmal zogen die ASV-Akteure im fünften Satz den Kürzeren. Besonderes Pech hatte Mats Skucas im Spiel gegen Niklas Hilgenberg. Nach einem 0:2-Satzrückstand kämpfte sich der litauische Zugang zurück und schaffte den Satzausgleich. Im fünften Satz hatte Skucas dann zwei Matchbälle, die Hilgenberg jeweils mit einem Netzroller abwehrte.

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Süchteln kam gut in die Partie und gewann zwei der drei Auftaktdoppel. Halcour baute die Führung mit einem glatten Erfolg gegen Adam Janicki auf 3:1 aus. Nach Siegen von Axel Fischer, Andreas Konzer und erneut Halcour stand Süchteln bei einer 6:4-Führung dicht vor einem Erfolg. Dann hatte Kassel in den entscheidenden Phasen das Glück – und Können – auf seiner Seite. „Am Samstag gegen Porz haben wir dann in den knappen Spieler immer gewonnen“, sagte der ASV-Mannschaftsführer.

Gegen den punktlosen Tabellenletzten gewann Süchteln souverän 9:2. Dabei musste der ASV auf den beruflich verhinderten Andreas Konzer verzichten. Weil auch der eingeplante Adel Massaad kurzfristig nach Dubai fliegen musste, kam Finn Anders zum Einsatz. Erneut ging der ASV Süchteln durch zwei gewonnene Doppel in Führung. Drei Fünfsatzerfolge später stand es 5:1, die Gegenwehr der Kölner ließ nach. Daniel Halcour und Balazs Hutter gewannen jeweils gegen Felix Kleeberg und gegen Vallot Vainula. Axel Fischer, Matas Skucas und Oliver Bovians besorgten die restlichen Punkte.

Zum abschließenden Spiel in Altena fuhr Süchteln dann mit einigen angeschlagenen Spielern. Aber vor allem die mentale Frische fehlte, um mithalten zu können. „In Altena ist es für uns traditionell schwer, Zählbares zu holen“, sagte Halcour. „Mental waren wir nach den beiden Spielen nicht mehr auf der Höhe.“ Lichtblicke im Sauerland waren nur die Doppel und Balazs Hutter. Erneut gewann Süchteln zwei Doppel. Daniel Halcour und Matas Skucas bauten damit ihre Doppel-Bilanz auf 5:0-Siege aus. Nach der 2:1-Führung lief hingegen erstmal nichts mehr. Halcour fand im Einzel gar nicht zu seiner Form und verlor glatt in drei Sätzen gegen Teodor Yordanov und Stefan Todorov, der zuvor noch gar kein Einzel gewonnen hatte. Für Skucas setzte sich die Serie von knapp verlorenen Einzeln mit dem 2:3 gegen Lukas Bosbach fort. Nur Hutter gewann gegen Todorov ein Einzel.