1. NRW
  2. Städte
  3. Viersen
  4. Regionalsport

Taekwondo: Frühes Aus für die Nettetalerin Madeline Folgmann bei Grand-Prix-Finale

Taekwondo : Frühes Aus bei Grand-Prix-Finale

Taekwondoka Madeline Folgmann aus Nettetal scheiterte in Runde eins an der Türkin Irem Yaman.

(off) Es war zwar schon ein großer Erfolg, dass sich Madeline Folgmann von der TG Jeong Eui Nettetal erneut für das Grand-Prix-Finale der weltweit besten 16 Taekwondoka in der Gewichtsklasse bis 57 Kilogramm qualifiziert hatte, doch in Fudschaira (Vereinigte Arabische Emirate) lief es dann nicht so gut. Die 21-Jährige musste wie im Vorjahr gleich in der ersten Runde die Segel streichen, dieses Mal gegen die Türkin Irem Yaman.

„Dass es für Madeline schwer werden würde, wussten wir schon im Vorfeld“, sagt ihr Trainer Björn Pistel. Die Setzliste bescherte Folgmann keine Geringere als die ehemalige Weltmeisterin und mehrfache Grand-Prix- und Grand-Slam-Siegerin. Welches Ansehen die Türkin in der Taekwondo-Welt genießt, zeigt, dass sie bei der Gala im Anschluss an den Grand-Prix mit dem Award für die beste Kämpferin des Jahres ausgezeichnet wurde. Die Nettetalerin stellte sich der schwierigen Aufgabe. Motiviert und gut ging sie zunächst auf das starke vordere Bein der Türkin, doch die konterte und ging in Führung. Die Nettetalerin setzte alles daran, um den Kampf zu wenden, was aber ohne Erfolg blieb. Am Ende unterlag sie mit 4:21 Punkten. „Bei einem weiteren Aufeinandertreffen mit Irem Yaman müssen wir eine andere Taktik an den Tag legen, um die Stärken von Madeline mehr herausstellen zu können“, erklärte Trainer Björn Pistel. Madeline Folgmann selbst war enttäuscht: „Das geht besser, aber an diesem Tag war mein Gegenüber einfach noch eine Klasse besser.“

  • Madeline Folgmann (l.) war in Rom
    Taekwondo : Nettetalerin bei Grand Prix früh raus
  • Madeline Folgmann (re.) geht in den
    Taekwondo : Madeline Folgmann fährt zum Grand-Prix
  • Lokalsport : Madeline Folgmann scheidet im Grand-Prix-Finale früh aus

Als kleinen Trost erhielt sie immerhin 8,47 Punkte für die Olympische Rangliste, in der sie aktuell Rang zwölf einnimmt. Ihre beste Platzierung in diesem Jahr war Rang neun. Will sie sich direkt für die Olympischen Spiele in Tokio qualifizieren, muss sie sich auf Platz sechs verbessern. Jetzt steht nach einem langen Wettkampfjahr aber erst mal eine Pause an. „Drei Wochen verschnaufen, Kraft sammeln und meine Akkus wieder aufladen“, meinte sie. Mitte Dezember beginnt dann die Vorbereitung auf das Jahr 2019, in dem die Weltmeisterschaft ansteht.