Handball: Süchtelns Frauen zeigen tolle Moral

Handball : Süchtelns Frauen zeigen tolle Moral

Die Verbandsliga-Handballerinnen des ASV erkämpften sich gegen die SG Überruhr einen Punkt. Die Lobbericher Reserve klettert weiter in der Tabelle.

Beim Schlusslicht TV Walsum-Aldenrade II machten die Verbandsliga-Handballerinnen des TV Lobberich beim Hinrunde-Finale kurzen Prozess und siegten 32:14 (14:6). Die Gäste präsentierten sich äußerst spielfreudig und gingen schnell mit 5:1 in Führung. Diesen Vorsprung bauten sie nach und nach aus. Nach dem Seitenwechsel bestach Lobberich durch glänzend vorgetragene Tempogegenstöße. "Wir stehen jetzt im oberen Tabellendrittel und haben unsere lokalen Gegenspieler hinter uns gelassen", freute sich Trainerin Gabi Ensen. "Jetzt freuen wir uns auf das Derby gegen den ASV Süchteln zum Start der Rückrunde." TVL-Torschützinnen: Inkmann (9/3) Lemkens (9/4), Ensen (5), Fenkes (3), van den Bergh, Steindorf (je 2) Clement und Glasmachers.

Einen knappen, aber verdienten 24:22 (13:14)-Erfolg erkämpfte sich der SC Waldniel gegen den Uedemer TuS. Dabei verschliefen die Gastgeberinnen die Anfangsphase und lagen bereits mit 3:7 im Hintertreffen. Erst als Trainer Elmar Gronsfeld die Deckung deutlich offensiver agieren ließ, fand der SC langsam, aber sicher wieder zu seinem Spiel und holte Tor um Tor auf. Es dauerte allerdings bis 55. Minute, ehe Waldniel mit 21:20 erstmals in Führung ging. Auch als Uedem Jana Wetzels in den letzten drei Minuten in "Manndeckung" nahm, ließen die Gastgeberinnen nichts mehr anbrennen. "Heute hat die phänomenale Moral der Mannschaft das Spiel gewonnen", lautete das Fazit von Gronsfeld. Waldnieler Torschützinnen: Wetzels (6), Russek (4), Theven (4/3), Opitz (3), Klein, Bagusche (je 2), Bohnen, Paulsen und Rother.

Ein 25:25 (15:13) erkämpfte sich die Rumpftruppe des ASV Süchteln gegen die SG Überruhr III. Zu allem Überfluss musste der ASV nicht nur mit einem knappen Kader auskommen, sondern verlor in der 22. Minute auch noch Carolin Smeets wegen eines angeblich überharten Foulspiels. "Ich muss der Mannschaft ein ganz, ganz großes Kompliment machen, denn sie hat bis zum Umfallen gekämpft. Und auch wenn das letzte Tor von Überruhr erst mit dem Schlusspfiff fiel, war es dennoch ein Punktgewinn", betonte Trainer Gunnar Müller. ASV-Torschützinnen: Ruhm (8), Birker (5/2), Smeets (4), Schuren (3), Knobe (2), Tphoven, Benders und Sturm.

Nach sechs Niederlagen in Folge konnte der TSV Kaldenkrichen mit einem 27:23 (11:12) beim MTV Dinslaken ein Erfolgserlebnis feiern. "Heute haben wir das umgesetzt, was wir zuletzt im Training geübt haben", freute sich Trainer Maik Tötsches. TSV-Torschützinnen: Engels (5), Klingen (5), Petsche (5/5), Färvers (3), Klaas, Hoppmanns (je 2), Mora, Thieme, Heyer und Vos.

(alpa)
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