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Tischtennis: Süchtelner träumen noch von der Regionalliga

Tischtennis : Süchtelner träumen noch von der Regionalliga

Nach ordentlicher Vorrunde startet der ASV morgen bei der TG Neuss ins neue Jahr. Waldniel empfängt Niederkassel.

"Der Punkt wäre im Kampf um den Meistertitel wichtig gewesen." So verabschiedete ASV-Kapitän Lukas Koy im letzten Meisterschaftsspiel der Hinrunde in der Herren-Oberliga den TTC Waldniel, der sich gerade ein 8:8 erkämpft hatte. Und damit machte der Süchtelner Neuzugang nochmals deutlich, worum es dem ASV in dieser Saison geht. Nach drei vergeblichen Anläufen, versucht es der ASV Süchteln erneut mit dem Aufstieg in die Regionalliga.

Das Remis gegen den Lokalrivalen freute besonders Spitzenreiter TTC RG Porz, der damit seinen Vorsprung auf den ASV auf zwei Zähler ausbaute. Für Spitzenspieler Daniel Halcour ist das Rennen um den Titel noch nicht entschieden. Der Ex-Zweitligaspieler (TTC indeland Jülich) ist sich sicher, dass "Porz noch gegen einige Mannschaften straucheln wird". Wie es geht, hat der ASV gezeigt. Anfang Oktober gelang den Süchtelner ein umkämpftes aber verdientes 9:5 gegen den Top-Favoriten.

Mit dem Sieg war der ASV endgültig in der Saison angekommen. Denn die schon traditionellen Süchtelner Startschwierigkeiten hatten gleich zu Beginn für eine 5:9-Niederlage gegen die TG Neuss gesorgt. Insgesamt darf der ASV mit dem Verlauf der Hinrunde zufrieden sein. Daniel Halcour ist im oberen Paarkreuz mit seiner 17:3-Bilanz zweitbester Spieler. Nur Teodor Yordanov (TTC Vernich) ist mit 19:1 besser. Im mittleren Paarkreuz hat Axel Fischer ebenfalls eine 17:3-Bilanz erspielt. Fischer rückt für die Rückrunde auf Position zwei, tauscht die Position mit Andreas Küppers, der mit 11:9 noch positiv spielte. Talent Balazs Hutter ist mit seiner 8:8-Bilanz nicht ganz zufrieden. Vier Niederlagen zum Abschluss der Hinrunde machten den guten Saisonstart zunichte. Das untere Paarkreuz mit Lukas Koy (9:6) und Marcel Leines (5:7) hat noch Steigerungspotenzial. Um seine Ambitionen auf den Meistertitel zu untermauern, muss der ASV zum Rückrundenstart gewinnen. Bei der TG Neuss trifft Süchteln aber ausgerechnet morgen auf die Mannschaft, gegen die es in der Hinrunde die einzige Niederlage gab.

Der TTC Waldniel hat die Hinrunde mit einer ausgeglichenen 10:10-Bilanz auf Rang sechs abgeschlossen. Das ist der Tabellenplatz, mit dem die Schwalmtaler den Klassenverbleib in der demnächst eingleisigen Oberliga über die Relegationsrunde sichern müssten. Chancen, am Saisonende auf einen direkten Nichtabstiegsrang zu stehen, hat Waldniel durchaus. Aber die Konkurrenz mit der TG Neuss und dem TTC Vernich ist nominell besser besetzt. Daher wird der Blick eher nach unten gehen, damit der 1. FC Köln (9:11) oder die TTG Niederkassel (8:12) den TTC nicht direkt in die NRW-Liga schickt. Viel besser hätte es für Waldniel bisher nicht laufen können. Die knappe 7:9-Niederlage gegen Köln mal ausgenommen. Dafür holte sich der TTC gegen Vernich und Süchteln jeweils ein nicht unbedingt einkalkuliertes Remis. Stärkster Akteur bei den Waldnielern war Dirk Brüggemeier, der an Position drei eine 11:4-Bilanz schaffte. Auch Günter Fölting (8:5), Peter Heister (8:3) und Holger Quade (7:4) spielten positiv. Im oberen Paarkreuz überzeugte Neuzugang Alexander Daun mit einer 8:10-Bilanz und schaffte damit genauso viele Siege wie Jörg Evertz (8:8). Los geht es für den TTC Waldniel morgen mit einem Heimspiel gegen die TTG Niederkassel.

(RP)