Radsport: Süchtelner erreicht WM-Viertelfinale

Radsport : Süchtelner erreicht WM-Viertelfinale

Bei der BMX-Wetmeisterschaft im aserbaidschanischen Baku lief es für Maik Münnich nach einer beschwerlichen Anreise gut. Er überstand die Vorrunde.

Bei seinem zweiten Start bei einer BMX-Weltmeisterschaft ging es für den jungen Süchtelner Maik Münnich wieder ein Stück nach vorne. Hatte der Elfjährige im vergangenen Jahr bei den Titelkämpfen im US-amerikanischen Rock Hill (South Carolina) schon nach den Vorläufen die Segel streichen müssen, so erreichte er am Mittwoch im aserbaidschanischen Baku immerhin das Viertelfinale unter den besten Nachwuchsfahrern der Welt.

Dabei hatte der Abenteuer-Trip für Familie Münnich aus Süchteln gar nicht gut begonnen. Denn nach technischen Problemen des Flugzeugs und einem verspäteten Abflug aus Frankfurt kam auch noch das Sportgerät des BMX-Cracks nicht in Baku an. So mussten wichtige Trainingseinheiten ausfallen. Davon ließ sich Maik Münnich aber am Wettkampftag nichts anmerken. Im ersten von insgesamt drei Vorläufen zeigte er sich am Vormittag gleich hellwach und fuhr auf Platz vier. Da der Süchtelner auch den zweiten Vorlauf auf Rang vier beendete, war die Qualifikation fürs Viertelfinale mit den besten 32 Fahrern der Welt zum Greifen nahe, nur ein Sturz hätte fatale Folgen haben können. "Maik hat dann aber wertvolle Tipps von den Betreuern des Bundes Deutscher Radfahrer bekommen", sagte Vater Michael. So wurde Maik erneut Vierter und stand in der nächsten Runde. Im Viertelfinale erwischte der Süchtelner einen schlechten Start. Zwischenzeitlich kämpfte er sich zwar auf Rang sieben vor, doch ein kleiner Fehler bedeutete am Ende Platz acht, Vierter hätte er werden müssen, um ins Halbfinale einzuziehen. "Vom Grundsatz her waren wir zufrieden, auch wenn es im Viertelfinale besser hätte laufen können", erklärte Vater Michael Münnich.

(ben-)
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