Fußball Süchtelner empfangen den FC Aldekerk zum Topspiel

Grenzland · Die Aldekerker mischen überraschend in der Spitzengruppe der Fußball-Bezirksliga mit. Brachter stehen vor richtungsweisender Partie.

 Karsten Robertz traf bislang sechsmal für Süchteln.

Karsten Robertz traf bislang sechsmal für Süchteln.

Foto: Fupa

Das Spitzenspiel der Fußball-Bezirksliga, Gruppe drei, findet morgen in Süchteln statt, während Bracht zum Kellerduell nach Willich fahren muss.

ASV Süchteln (2.) - FC Aldekerk (4.). Dass der ASV Süchteln nach fünf Spieltagen in der Spitzengruppe der Liga angesiedelt ist, davon durfte eigentlich ausgegangen werden. Dem Aufsteiger aus Aldekerk hatte man eine ähnliche Rolle hingegen nicht unbedingt zugetraut. Dennoch liegen beide Mannschaften mit zwölf Zählern nur einen Punkt hinter Tabellenführer Teutonia St. Tönis. Doch egal, wie der Gegner am Wochenende auch heißt, Süchtelns Trainer Heinrich Losing, der in der Vorwoche eine gute Reaktion seiner Mannschaft auf die erste Saisonniederlage zu sehen bekam, legt den Fokus generell lieber auf das eigene Team. Dennoch dürfte in der Vorbereitung sicher auch einmal ein Wort über Gästestürmer Jannis Altgen fallen, schließlich steht der 20-Jährige mit bereits sieben Treffern ganz oben in der Torjägerliste. Auf Seite des ASV war Karsten Robertz mit sechs Toren bislang am erfolgreichsten.

TuRa Brüggen (9.) - SV BW Meer (12.). Die Spiele mit Brüggener Beteiligung sind für die Zuschauer bislang mit größtem Unterhaltungswert versehen. Allerdings musste das Trainerteam jüngst feststellen, dass sich die Defensivprobleme, die sich seit Saisonstart andeuteten, fortzusetzen scheinen. 17 Gegentore - mehr hat kein Konkurrent kassiert. Gut ist auch Sicht der Brüggener, dass sich die Mannschaft auch von einem Rückstand nicht entmutigen lässt und in jeder Situation für eigene Treffer gut ist. Brüggens Trainerduo Björn Tscheslog und Tommy Offermanns würde sich sicher auch mal mit einem einfach 1:0 zufriedengeben, die nächste Chance bietet sich im Heimspiel gegen Meer. Auf der Anlage am Vennberg hat TuRa von den letzten 17 Heimspielen stolze 14 gewonnen.

VfL Willich (16.) - TSF Bracht (18.). Die Saison ist noch jung. Dennoch spricht Brachts Trainer Markus Steffens vor der Partie in Willich von einem richtungweisenden Spiel. "Wir sind leider nicht so gestartet, wie wir uns es nach der guten Vorbereitung erhofft hatten. Nun gilt es, die Negativerlebnisse abzuschütteln und die nächsten Aufgaben konzentriert anzugehen", sagt der Coach. Der morgige Gegner ist mit nur einem Sieg und gleich vier Niederlagen ebenfalls nicht gut gestartet. Mit nur drei Treffern ist die Offensive der Willicher die bisherige Schwachstelle. "In unserer jetzigen Situation müssen wir uns einfach Erfolgserlebnisse erarbeiten, damit die junge Mannschaft wieder Vertrauen aufbaut", betont Steffens.

SC Waldniel (17.) - TSV Wachtendonk-Wankum (7.). Nach zuletzt drei Niederlagen ist der SC Waldniel in einer unschönen Tabellenregion angekommen. Doch für Hans Weecks zählt neben der aktuellen Platzierung vielmehr die Leistung seiner Spieler: "Wir haben zuletzt gegen zwei gute Gegner einen auf den Deckel bekommen, obwohl wir es über weite Strecken richtig ordentlich gemacht haben." In den vergangenen Wochen, in denen neben den Abgängen einiger Leistungsträger auch zahlreiche Spieler verletzungsbedingt gefehlt haben, musste das Team noch enger zusammenrücken. "Die Moral in der Mannschaft ist super. Daher bin ich auch davon überzeugt, dass wir gemeinsam wieder zum Mittelfeld der Liga aufschließen werden", gibt sich Weecks optimistisch.

VfL Tönisberg (3.) - Fortuna Dilkrath (15.). Die Favoritenrolle vor dem Gastspiel der Fortunen in Tönisberg ist klar verteilt, schließlich empfangen die Hausherren mit der Empfehlung von vier Siegen in Folge die erst einmal erfolgreichen Dilkrather. "Das Duell in Tönisberg ist eins von den Duellen, wo keiner etwas von uns erwartet. Dennoch nehmen wir die Reise sicher nicht auf uns, um die Punkte freundlich abzuliefern", sagte Trainer Fabian Wiegers schon kurz nach der Heimniederlage gegen Lürrip. Zumal ihn die Leistungen der jüngsten Trainingseinheiten auch zufriedenstellen. "Nun müssen wir es hinbekommen, die Mischung aus Intensität und Lockerheit auch auf die Pflichtspiele zu übertragen", sagt Wiegers. Momentan ist er wohl mehr als Psychologe denn als Trainer gefordert.

(fafr)
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