Tischtennis: Süchteln holt Koy, Daun verstärkt Waldniel

Tischtennis : Süchteln holt Koy, Daun verstärkt Waldniel

Der ASV Süchteln hat sein Oberliga-Team für die neue Saison verstärkt. Lukas Koy, der aus Erkelenz stammt und in der vergangenen Saison bei Süchtelns Ligakonkurrenten Vernich spielte, wird künftig das Trikot des ASV tragen. "Wir freuen uns, dass es mit einem Wechsel geklappt hat", sagt Daniel Halcour, stellvertretender Abteilungsleiter und Süchtelns Spitzenspieler. "Lukas ist spielerisch eine Bereicherung."

Der 19-jährige soll die Lücke schließen, die Mannschaftsführer Johannes Seng hinterlässt. Dessen sportliche Zukunft ist aufgrund seiner Verletzung unklar. "Keiner kann abschätzen, ob und wann Johannes wieder spielen kann", sagt Halcour. Lukas Koy war zuletzt ebenfalls verletzt, hat aber wieder zur alten Stärke gefunden. Der ASV Süchteln setzt auch darauf, dass sich der trainingsfleißige Neuzugang noch weiter verbessern wird. Als Linkshänder ist er auch ein idealer Doppelpartner.

Insbesondere die Doppel waren zuletzt nicht die Stärke des ASV. Eine ausgeglichene Bilanz ist für ein Spitzenteam eigentlich zu wenig. Trotz der wohl zunehmend stärker werdenden Konkurrenz formuliert Halcour bereits das Saisonziel: "Wir wollen einen Platz unter den ersten drei Mannschaften belegen."

Auch Süchtelns Ligakonkurrent TTC Waldniel hat die personellen Weichen für die kommende Spielzeit. Zu den sechs Spielern, die in der abgelaufenen Saison den Klassenverbleib geschafft haben, gesellt sich mit Alexander Daun ein ebenso noch junger wie spielstarker Akteur hinzu.

Der 26-jährige spielte bisher beim Ligakonkurrent DJK Rhenania Kleve. Die mussten aber als Tabellenachter den Gang in die Verbandsliga antreten. "Wir freuen uns, in Alexander einen jungen namhaften Spieler zur Verstärkung unseres Teams gefunden zu haben", sagt TTC-Vorsitzender Klaus Taplick zum gelungenen Coup.

Von der Qualität seines Neuzugangs durfte sich Waldniel in beiden Meisterschaftsspielen überzeugen. Im direkten Duell gewann er sowohl gegen Dirk Brüggemeier als auch gegen Andreas Thönnissen. Nur gegen Günter Fölting verlor Daun.

Der gebürtige Dürener, der jetzt in Kaarst wohnt, arbeitet bei einem namhaften Tischtennis-Ausrüster und studiert nebenbei in Aachen. Da die beiden Oberligen zur Saison 2015/2016 auf eine reduziert werden, wird es einen engen Kampf um die weitere Zugehörigkeit geben. Dennoch ist das Ziel für Taplick klar definiert: "Wir wollen den Klassenverbleib schaffen."

(api)
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