Handball: Starker Kampf des TSV Kaldenkirchen wird nicht belohnt

Handball : Starker Kampf des TSV Kaldenkirchen wird nicht belohnt

Trotz einer kämpferisch starken Leistung kassierten die Verbandsliga-Handballer des TSV Kaldenkirchen im ersten Pflichtspiel 2018 mit einer 21:22 (10:12)-Niederlage beim TV Geistenbeck.

Knapp fünf Minuten vor Schluss, nach dem 21:20 durch Trainer Philipp Clodt, lag die Überraschung für den TSV in der Luft. Doch es sollte nicht sein. In einem von den Abwehrreihen und starken Torhütern geprägten Spiel ließ sich der TSV den Erfolg noch nehmen. Dem Trainer selbst, der aufgrund der Personalnot beim TSV aktiv wurde, unterlief ein entscheidender Fehler. Ein unsauberer Pass von Clodt, den Vincent Widera nicht verarbeiten konnte, führte zum Gegenangriff. Der Abschluss von Phillip Crews prallte vom Innenpfosten in den Rücken des überragenden TSV-Torhüter Carsten Hesse und von dort zum 22:21-Siegtreffer für die Gastgeber ins Netz. Aufgrund der personell angespannten Lage war Clodt trotz der Niederlage mit dem Engagement seiner Truppe zufrieden - vor allem mit der Abwehr, die bei der bislang offensiv erfolgreichsten Mannschaft der Liga nur 22 Gegentore zuließ. Allerdings muss der Club einen weiteren Rückschlag verkraften, denn beim Aufwärmen zog sich Julian Merten eine Knieverletzung zu. Gemäß Clodt besteht der Verdacht auf einen Kreuzbandriss.

TSV: Hesse, Nordmann, Coenen (8), Hartstock (5), Tötsches (4), Heyer (2), Clodt (1), Leyendeckers (1), Merten, Terhaag, Optendrenk, Widera und Rosati.

(wiwo)
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