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Kommentar: Squash verdient zweite Chance

Kommentar : Squash verdient zweite Chance

Wer in den vergangenen Tagen mal den Weg in die Insel Brüggen gefunden hat, der kann eigentlich nur zu einem Schluss kommen. Das Comeback eines Männer-Weltranglistenturniers in Deutschland war sowohl organisatorisch als auch sportlich gelungen.

Doch so komisch es klingen mag: Ob der deutsche Squashsport am Ende davon profitieren wird, steht noch in den Sternen. Denn während in der Burggemeinde hochklassiger Sport geboten wurde, tagte die Spitze des Deutschen Squash Verbandes (DQSV) mit Vereinsvertretern aus ganz Deutschland nur wenige Kilometer entfernt in Mönchengladbach, um bei einem Workshop Zukunftsvisionen zu entwickeln. Dass sich nach Aussage von Paul-Ludger Schmitz kein DQSV-Vertreter in Brüggen hat sehen lassen, spricht dafür, dass die wenigen verbliebenen Squash-Enthusiasten in Deutschland besser zusammenarbeiten müssen. Nach dem Boom in der 1980er und 1990er Jahren hätte ihr attraktiver Sport eine echte zweite Chance verdient. David Beineke

(RP)