Schwimmen: Spannende Wettkämpfe und Blick zurück

Schwimmen: Spannende Wettkämpfe und Blick zurück

Bei der 40. Auflage des Dülkener Frühjahrsschwimmfests sorgten die Staffeln für gute Stimmung.

Das 40. Internationale Frühjahrsschwimmfest des Dülkener SV hat Geschichte im Dülkener Ransberg geschrieben. Während im dortigen Schwimmbad Hunderte Sportler um Pokale und gute Zeite kämpften, erlaubte eine kleine Ausstellung von Peter Söte anlässlich des runden Geburtstags einen interessanten Rückblick in die Geschichte. "Es gab Jahre, da waren die Meldezahlen so hoch, dass wir Richtzeiten einsetzen mussten, um die sportliche Qualität nicht zu gefährden", sagte Gerd Esser, Erfinder und einst der Sportliche Leiter der Traditionsveranstaltung. "Unser internationales Frühjahrsschwimmfest ist am Niederrhein zu einer festen Größe geworden." Die Siegermedaillen sind unter Sammlern begehrt, weil sie immer wieder von einem neuen Motiv aus Dülken geziert werden.

Aus sportlicher Sicht gaben auswärtigen Schwimmer bei der 40. Auflage den Ton an. Besonders stark präsentierten sich die Schwimmer aus dem niederländischen Hoofddorp (ZPCH). Die ZPCH-Schwimmer holten alleine 73 Gold-, 38 Silber- und 25 Bronze-Medaillen. Unter 20 Schwimmvereinen belegte der ASV Süchteln im Medaillenspiegel den sechsten Platz (13/23/21) und der Dülkener SV als Ausrichter Rang acht (7/7/12). "Nur zwei Hallenrekorde wurden aufgestellt, nachdem im letzten Jahr 13 Bestmarken fielen", sagte Annabelle Steffens, Pressewartin des Dülkener Schwimmvereins. Jan Seelert (Jahrgang 2008, Freie Schwimmer Wegberg) verbesserte den ältesten Hallenrekord aus dem Jahr 2006, der über zwölf Jahre gehalten hatte. Über 50 Meter Schmetterling war er als Sieger in 37,66 Sekunden über drei Sekunden schneller. Und Sander Kirillova (Jahrgang 2000 und älter, ZPCH) verbesserte seinen selbst aufgestellten Hallenrekord aus 2016 über 100 Meter Lagen auf 1:02,06 Minuten. Den Rekord hält er jetzt alleine, weil er ihn sich bisher mit seinem Landsmann Cas Louwarts (Roermond) teilen musste.

Für gute Stimmung sorgte die Betreuerstaffel. Sechs gemischte Mannschaften aus den unterschiedlichsten Vereinen traten gegeneinander an. Es siegte eine Betreuermannschaft, in der die DSV-Übungsleiterin Laura Baulig stand. Die Jungs des DSV (Tim Pietrzyk, Tobias Bohnen, Sebastian Strozak und Fabian Depta) gewannen alle drei 50-Meter-Staffeln (Brust, Lagen, Freistil). Zwei DSV-Schwimmer holten jeweils den Jahrgangsbestenpokal: Jan Pesch (Jahrgang 2009) und Fabian Depta (Jahrgang 2005). Depta wiederholten den Gewinn des Jahrgangspokals aus dem Vorjahr. Im Duell der schnellsten Schwimmer machte Sander Kirillova über 100 Meter Freistil das Rennen mit 55,94 Sekunden vor Maximilian Vonken (56,52, ASV Süchteln). Die jüngste Teilnehmerin des Dülkener SV war Abelina Neetix (Jahrgang 2012) bei ihrem ersten Wettkampf mit drei Starts im kindgerechten Wettkampf über 25 Meter Freistil, Brust, Rücken.

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