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So sind Auf- und Abstiege von der Oberliga bis zur Kreisliga A geregelt

Fußball : So läuft es mit den Auf- und Abstiegen

Deutlich über die Hälfte der Fußballsaison ist schon absolviert. Die Tabellensituationen in den einzelnen Ligen im Zusammenspiel mit den Regeln der Fußballverbände zeigen, in welche Richtung es in Sachen Auf- und Abstiege geht.

Um die Auf- und Abstiegsregelungen in den einzelnen Spielklassen der Amateurfußballer ranken sich jede Saison viele Gerüchte. Das ist allerdings auch wenig überraschend, weil es eine Wissenschaft für sich ist, zu Beginn einer Saison alle Szenarien der entsprechenden Verbandsregularien durchzuspielen und vorherzusagen, wie viele Mannschaften von der einen Klasse in die andere aufsteigen und umgekehrt. Schließlich steht keine Liga für sich selbst, sondern ist in der Regel von der darüber und/oder der darunter abhängig. Mittlerweile ist aber deutlich über die Hälfte der Saison absolviert und es zeichnen sich deutliche Trends ab. Mit deren Hilfe wollen wir nach dem weitgehend spielfreien Karnevalswochenende in den wichtigsten Ligen mit Grenzland-Beteiligung aufzeigen, wie es in Sachen Auf- und Abstieg aussieht.

Oberliga Aufsteigen wird nur der Meister, das wird bei aktuell zehn Punkten Vorsprung auf die Sportfreunde Baumberg voraussichtlich der VfB Homberg werden. Aktuell steht in der Regionalliga West kein Verein aus dem Fußball-Verband Niederrhein (FVN) auf einem Abstiegsplatz. Bleibt es dabei, würden die letzten Drei der Oberliga-Tabellen direkt absteigen. Der 15. würde dann in einer Relegation mit den beiden Dritten der Landesligen um einen freien Platz in der Oberliga spielen. Aktuell hat Union Nettetal mit 26 Punkten vier Zähler Vorsprung auf den 15. SC Düsseldorf-West. In allen anderen Szenarien steigen vier Mannschaften direkt aus der Oberliga ab.

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Landesliga Stand jetzt würden die beiden Erstplatzierten der Landesligen direkt aufsteigen. Die beiden Dritten würden mit dem 15. der Oberliga in einer Dreierrunde noch um den Aufstieg spielen dürfen. Sicher ist, dass in dieser Saison kein Team die Chance haben wird, in einer Relegation um den Klassenverbleib in der Landesliga spielen zu können. Es gibt nur Direktabsteiger. Das realistischste Szenario ist, dass aus beiden Landesligen die vier schlechtesten Teams in die Bezirksliga gehen. In Gruppe 1 mit Grenzland-Beteiligung also die Teams auf den Rängen 16 bis 19. Auf Platz 16 liegt derzeit der MSV Düsseldorf, der mit 24 Punkten nur einen Zähler Rückstand auf den ASV Süchteln hat.

Bezirksliga Sicher ist, dass die sechs Meister der FVN-Bezirksligen aufsteigen. Weil aber insgesamt acht Aufstiegsplätze zur Verfügung stehen, spielen die sechs Zweitplatzierten im Anschluss an die Punktrunde in zwei Dreiergruppen zwei weitere Aufsteiger aus. Darauf spekuliert in Gruppe 3 auch noch der 1. FC Viersen, der als Fünfter mit 35 Punkten sechs Zähler hinter dem Tabellenzweiten DJK/VfL Giesenkirchen liegt. Aus den sechs Bezirksliga-Gruppen steigen 17 Mannschaften direkt ab, aus den fünf 18er-Staffeln die drei schlechtesten, aus der 17er-Staffel die zwei schlechtesten Teams. Die sechs Tabellen-15. ermitteln in drei ausgelosten Paarungen in zwei Entscheidungsspielen drei weitere Absteiger. Derzeit wäre aus dem Grenzland der Dülkener FC dabei, TuRa Brüggen würde direkt absteigen.

Kreisliga A Auf jeden Fall steigt der Meister aus den höchsten Spielklassen der Fußballkreise Kempen/Krefeld und Mönchengladbach/Viersen auf. Aktuell spricht viel dafür, dass das in Kempen/Krefeld der SV Vorst wird, in Mönchengladbach/Viersen liefern sich die SF Neuwerk und Wickrathhahn ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen. Darüber hinaus hat Kempen/Krefeld in dieser Saison das Glück, dass auch der Tabellenzweite direkt aufsteigt. Das wäre momentan der VfL Willich, doch der TSV Kaldenkirchen sitzt den Willichern im Nacken.  Die Anzahl der Absteiger richtet sich nach der Anzahl der Absteiger aus der Bezirksliga, die aus dem Fußballkreis Kempen/Krefeld kommen. Trifft es kein oder ein Team, steigen drei A-Ligisten ab. Trifft es zwei oder mehr Teams, was aktuell nicht unwahrscheinlich ist, müssten in Kempen/Krefeld sogar vier bis sechs A-Ligisten runter. In Mönchengladbach/Viersen richtet sich die Anzahl der Absteiger auch danach, wie viele Teams aus diesem Kreis aus der Bezirksliga herunterkommen. Bei null bis zwei Absteigern müssen drei A-Ligisten herunter, maximal kann es fünf treffen.