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Reitsport: "Silberne Peitsche" für Reiter in Lobberich

Reitsport : "Silberne Peitsche" für Reiter in Lobberich

Zum ersten Mal macht der Reit- und Fahrverein Lobberich beim Reitsportfestival (2. bis 5. August), das größte regionale Turnier nach den Rheinischen Meisterschaften in Langenfeld, eine Children-Tour unter der Schirmherrschaft von Karl-Heinz Giebmanns.

Das sind Springen, die von Reitern bis 14 Jahre geritten werden. Sie bekommen sogar eine internationale Note.

"Wilhelm Tobrock, der Vorsitzende, sprach mich an, ob ich die Children-Tour nicht als Schirmherr übernehmen wolle. Ich sagte spontan zu", sagte der einstige Nationenpreisreiter Giebmanns, der in Lobberich groß geworden ist und seine ersten Reitstunden bei August Tobrock, dem Vater von Wilhelm Tobrock bekam. Als besonderen Ehrenpreis stiftet der Reitmeister der FN (deutschen reiterlichen Vereinigung) dem besten Reiter als Sonder-Ehrenpreis die silberne Peitsche. "Diese Prüfungen sind geöffnet für Reiter aus Deutschland, Luxemburg, Belgien und Niederlande", sagte Wilhelm Tobrock, Vorsitzender des Reit- und Fahrvereins Lobberich.

Karl-Heinz Giebmanns, der als Ausbilder im In- und Ausland einen guten Ruf genießt, gehörte zu seiner Zeit zu den stilistisch besten Reitern in der der Welt (14 Nationenpreissiege mit 6 Pferden). Sogar beim CHIO in Aachen erhielt er einmal den Preis als stilistisch besten Reiter. "Das war damals für mich wie ein Ritterschlag", erzählte Giebmanns.

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Es gibt weitere hochkarätige Wettbewerbe. Beim großen Preis von Nettetal in "Memoriam Leo Schmitz" ist ein schweres S-Springen mit Stechen, das drei Sterne hat und gleich mit 15 000 Euro dotiert ist. Es stellt für Reiter und Pferd mit Sprüngen bis 1,60 Meter Höhe und Weiten von 1,80 Metern und Kombinationen (zwei- und dreifach) hohe Anforderungen.

Den Preis übernimmt die Frankonia-Eurobau AG in Nettetal von Uwe Schmitz, einem erfolgreichen Springreiter, der in der schweren Klasse reitet. Voraus geht ein S-Springen mit zwei Sternen. Dieses Springen um das Championat von Lobberich, das mit dem Schwierigkeitsgrad von zwei Sternen ausgestattet ist, ist mit 10 000 Euro dotiert. Der Sonderpreis für den besten Teilnehmer aus diesen beiden Prüfungen bekommt einen Goldbarren im Werte von 4200 Euro.

Ein besonderer Höhepunkt wird wieder das mit 4000 Euro dotierte Barrierenspringen der Klasse S, das unter Flutlicht stets ein Zuschauermagnet war. Letztes Jahr waren in Lobberich drei Olympiasiegerinnen am Start mit Isabell Werth, Nadine Capellmann und Ingrid Klimke. Die Grand-Prix-Tour umfasst den Grand Prix de Dressage und als Krönung die Grand-Prix-Kür, die mit 4000 Euro ausgeschrieben ist.

(RP/rl)