Handball: SG Dülken: Jetzt fällt auch noch Greven aus

Handball : SG Dülken: Jetzt fällt auch noch Greven aus

Handball (wiwo) Bei Dülkens Handballer geht es derzeit zu wie im Zählreim der "zehn kleinen Negerlein". Sie werden immer weniger. Die Befürchtung vom Wochenende hat sich nun bewahrheitet. Max Greven hat sich einen Finger gebrochen und fällt dem Oberligisten einige Wochen aus. Für die Dülkener ist das ein schwerer Schlag, denn der flinke Greven bearbeitete wie Lars Brandenburg, der ebenfalls noch lange verletzt ausfällt, die gegnerischen Rückraumschützen auf den Halbpositionen.

"Wir müssen uns irgendwie in die Pause retten. Vielleicht haben wir danach wieder neue Hoffnung", sagt Trainer Jürgen Thomas. Bis zu den Ferien stehen aber noch zwei Spiele in der Oberliga an, heute gegen den TV Jahn Hiesfeld (19.15 Uhr, Ransberg) und in der Woche danach in Aldekerk. Dabei ist vor allem das Spiel gegen Hiesfeld eines, das die SG gerne gewinnen will, denn die Dülkener sehen die Hiesfelder als einen Konkurrenten in den unteren Tabellenregionen an.

Nach den bisherigen beiden Spielen ist das Leistungsvermögen der Hiesfelder schwer einzuschätzen. Die völlig neu formierte Mannschaft siegte gegen Düsseldorf und unterlag Hamborn. Beide Gegner gehören nicht zum Spitzenfeld der Liga. Dort kann man Dülkens bisherige Gegner aus Langenfeld und Remscheid jedoch ansiedeln. Eines aber unterscheidet die SG und Hiesfeld sehr deutlich. Die Gäste haben mehr Neuzugänge als Dülken gesunde Spieler. Sieben Spieler, darunter Christian Ginters und Marek Scharfenberg, haben den Verein verlassen, zudem musste Trainer Werner Enders Matthias Waclawczyk weichen. Zehn Neue sind gekommen, darunter Gerrit Heger, Artus Gross und Christoph Enders aus Hamborn.

"Ich habe sie beobachtet. Sie spielen einen sehr schnellen Ball", sagt Thomas. Trotz der dramatischen personellen Situation gibt er das Spiel nicht schon vorab als verloren ab: "Jetzt ist Kampf verlangt. Egal wie die Situation ist." Der Coach geht davon aus, Sebastian Sips und Niklas Voß einsetzen zu können. Beide kommen am Samstag aus dem Urlaub.

(RP)
Mehr von RP ONLINE