Fußball: Schaag ärgert Brüggen, Kibbel ist sehr enttäuscht

Fußball: Schaag ärgert Brüggen, Kibbel ist sehr enttäuscht

fussball-KREISLIGA A (ms/kpn) Einen wichtigen Dreier hat SuS Schaag im Abstiegskampf der Kreisliga A KK geschafft Die Mannschaft von Andreas Winkels gewann das Derby bei TuRa Brüggen 3:0. Für TIV Nettetal bleibt die Lage dagegen weiter mehr als ernst. Nach der 0:4-Niederlage gegen den Spitzenreiter SuS Krefeld liegt das TIV-Team nun drei Punkte hinter einem Nichtabstiegsplatz. In der Kreisliga A MG/VIE gab es zwei klare Niederlagen für die Viersener Teams. Beim 1. FC wirkt die Situation schon ein wenig beängstigend.

TuRa Brüggen – SuS Schaag 0:3 (0:1). "Ehrlich gesagt, geht unser Sieg in Ordnung", freute sich Schaags Trainer. Sein Gegenüber John Hesen verließ den Platz dagegen mit ziemlich schlechter Laune. Die Brüggener waren in der Tat spielfreudiger als die Schaager. Aber das bringt nichts, wenn dabei keine Chancen herauskommen. Besser machten es die abgeklärt spielenden Schaager. Nach dem 1:0 durch Marco Rixen im ersten Abschnitt ließ Daniel Obst nach dem Seitenwechsel ein Doppelpack folgen – und Schaag verbesserte sich um zwei Plätze.

TIV Nettetal – SuS Krefeld 0:4 (0:2). "Die Höhe des Sieges von Krefeld täuscht über das wirkliche Geschehen hinweg", ärgerte sich TIV-Ge–schäftsführer Cengiz Dülger. "Wir hatten zu Beginn zwei hundertprozentige Chancen. Wenn die rein gegangen wären, ich weiß nicht, ob SuS das Spiel gewonnen hätte."

1. FC Viersen II - 1. FC MG II 1:5 (0:2). "Ich bin sehr enttäuscht über die Art und Weise, wie es bei uns läuft", machte sich Viersens Dietmar Kibbel nach der Pleite Luft. "Es tut mir für die sieben Spieler leid, die alles gegeben haben, aber so kann man nicht gewinnen", erklärte er. Auf der linken Abwehrseite hatten zunächst Bastian Jans und später Cüneyt Karaman ihre Probleme, mehr als das zwischenzeitliche 1:2 durch Maik Rütten war nicht drin. "Das ist die Folge davon, wenn man mit fünf Spielern beim Training steht."

Korschenbroich - Concordia 4:1 (1:0). Über 60 Minuten waren die Concorden dem souveränen Spitzenreiter absolut ebenbürtig, verpassten durch Boubacar Coulibaly aber die Führung. Immerhin gelang ihm nach einer Stunde aber der Ausgleich. Dann jedoch traf der Favorit in zehn Minuten dreimal, und so klang das Ergebnis dann am Ende klarer, als der Spielverlauf war. "Wir haben lange gut umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten", lobte Trainer Andreas Hager.

(RP)