Schach : Rückschlag für Welzel

Karl Groß und Alexander Nent (beide Sgem. Nettetal) sowie Dominik Douteil vom Grefrather SV sind nach der dritten Runde der Nettetaler Schach-Stadtmeisterschaft 2008 mit je drei Punkten noch verlustpunktfrei.

Vorjahressieger Karl Groß machte mit Altmeister Wilhelm Schmitz kurzen Prozess. Ein Läuferopfer im siebten Zug war für den Brüggener Senior der Anfang vom Ende — die entblößte Königsstellung war nicht mehr zu kitten. Gut erholt zeigte sich Nachwuchstalent Niklas van der Valk von der Vorrundenniederlage. Eine Bauernmehrheit im Zentrum verdichtete er gegen Ingmar Rütten (Schiefbahn) zum Partiegewinn nach 54 Zügen und fünf Stunden Gesamtspielzeit. Einen Rückschlag erlitt Philipp Welzel. Der Süchtelner Newcomer verlor nach einem abgewehrten Königsflügelangriff einen Bauern, was Dominik Douteil (Grefrath) zum Partiegewinn nutzte. Einen Qualitätsvorteil (Turm für Springer) hatte Johann Glasunov gegen den sechsmaligen Stadtmeister Martin Stefkovic (Sfr. Süchteln) erzielt, doch die vorgeschriebene Zeit reichte nicht, den Gewinnpunkt unter Dach und Fach zu bringen. Keine Probleme hatte Alexander Nent gegen Franz-Ludwig Nottenkämper (Rees-Mehrhoog), der in der vorhergehenden Runde noch für Furore gesorgt hatte. In nur 22 Zügen holte er ihn wieder auf den Teppich. Etwas mehr hatte sich auch Malte Thodam gegen Wolfgang Rothkugel (St. Tönis) erhofft, doch bedeutete ein Qualitätsverlust das Ende.

(RP)