Oberliga: Union Nettetal vor Gastspiel beim SC Velbert

Fußball-Oberliga: SC Velbert: Für Union ein besonderer Gegner

Die beiden Oberligisten verbinden in der jüngeren Vergangenheit wichtige Spiele. Am Samstag treffen sie erstmals nach dem gemeinsamen Aufstieg aufeinander.

(ben-) Seit Andreas Schwan den Trainerposten bei Union Nettetal übernommen hat, hat der SC Velbert stets eine besondere Rolle eingenommen. Im letzten Spiel von Schwans Premierensaison besiegten die Nettetaler die Velberter und vermasselten ihnen damit auf der Zielgerade den lange ersehnten Aufstieg in die Fußball-Oberliga. In der vergangenen Spielzeit waren es dann die Velberter, die die Nettetaler im Endspurt von einem direkten Aufstiegsplatz verdrängten. Doch die Union schaffte über den Weg der Relegation auch noch den Sprung in die Oberliga. Am heutigen Samstag treffen beide Teams in Velbert erstmals nach dem gemeinsamen Aufstieg aufeinander.

Und ein Blick auf die Tabelle zeigt, dass das eine Partie auf Augenhöhe werden dürfte. Denn die Gastgeber stehen bei einem Punkt Vorsprung (19) als Neunter nur zwei Plätze vor den Nettetalern. Danach hatte es allerdings eine ganze Weile gar nicht ausgesehen. Denn die Velberter erwischten einen noch besseren Start als die Union und setzten ihre Serie noch länger fort. Mit 16 Punkten aus den ersten sechs Spielen mischte der SC sogar lange Zeit oben mit. Doch nach dem Derbysieg gegen die SSVg Velbert ebbte die Euphorie ab, seitdem gelangen nur noch drei Unentschieden, während Nettetal nach einer Durststrecke von sechs sieglosen Partien zuletzt sieben von neun möglichen Punkten holte.

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Deswegen glaubt Andreas Schwan: „Ich denke, dass der größere Druck bei Velbert liegt. Wir wissen aber auch, dass das eine gefährliche Konstellation ist, weil auf uns eine Mannschaft wartet, die den Bock umstoßen will.“ Aus diesem Grund hat Schwan seinen Mannen auch eingeimpft, dass sie von der ersten Minute an auf der Höhe sein müssen, um zu bestehen. Die Chance, Velbert mit einem Sieg zu überholen, dürfe nicht zu Leichtsinn führen. Schließlich habe das vergangene Wochenende gegen den VfB Speldorf (1:1) gezeigt, wie wertvoll auch ein Unentschieden sein kann. „Natürlich wollen wir gewinnen. Aber wenn es am Ende ein Punkt ist, können wir eventuell auch gut damit leben“, betont Schwan.

Zum Personal Ausfälle: Homann, Schmitz (gesperrt), Tretbar (Knie)

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