Neuikeiten in Sachen der Trainer bei den VSF Amern und beim ASV Süchteln

Fußball-Landesliga: Amern verlängert mit Kehrberg, Losing in Sonsbeck im Gespräch

Bei den heimischen Fußball-Landesligisten gibt es Neuigkeiten in Sachen der Trainer. In Amern bleibt’s wie bisher, in Süchteln herrscht trotz eines Vertrages Unklarheit.

Die Fußballabteilung der VSF Amern hat frühzeitig Nägel mit Köpfen gemacht: Willi Kehrberg und André Simons bleiben auch in der kommenden Saison Trainer der beiden Seniorenmannschaften in der Landesliga und der Kreisliga A. „Mit Kehrberg und Simons sind wir gut aufgestellt“, sagt der Abteilungsvorsitzende Toni van Dalen, Beim Ligakonkurrenten ASV Süchteln ist dagegen noch unklar, wie es ab dem nächsten Sommer in Sachen Trainer weitergeht.

Denn Losing steht auf dem Wunschzettel des Landesligisten SV Sonsbeck, der aktuell auf Platz zwei in Gruppe 2 rangiert und deutlich näher an seinem Wohnort Kamp-Lintfort beheimatet ist. Die Sonsbecker hatten kürzlich verkündet, im Sommer nicht mit Thomas von Kuczkowski weitermachen zu wollen. Daraus ergaben sich Gerüchte, dass sich von Kuzczkowski eventuell schon in der Winterpause verabschieden und Losing vorzeitig die Fronten wechseln könnte. Doch das verweist Losing ins Reich der Fabeln: „Ich bleibe bis Saisonende in Süchteln, sofern das die Verantwortlichen möchten.“ Gleichwohl bestätigt der 39-Jährige das Interesse der Sonsbecker. Es sei aber noch alles offen: „Mein Vertrag in Süchteln gilt auch für die nächste Saison, enthält aber einige Optionen. Wir müssen schauen, was sich ergibt.“

Willi Kehrberg bleibt Trainer der VSF Amern. Foto: fupa
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In Amern herrscht dagegen Klarheit. Für Willi Kehrberg, Trainer der Erstvertretung und Sportlicher Leiter in Personalunion, war die Vertragsverlängerung ein logischer Schritt. „Wir haben uns im Sommer zusammengesetzt, ein paar Dinge verändert und arbeiten an Strukturen, denn wir wollen in der Landesliga eine Rolle spielen. Wir wollen uns zwischen Platz fünf und zehn etablieren. Amern hat eine gute Platzanlage. Wir müssen mutig sein und den nächsten Schritt machen. Es wäre toll, wenn wir das dauerhaft hinbekommen“, sagt Kehrberg. In der übernächsten Saison will sich Kehrberg dann auf die Aufgabe als Sportlicher Leiter fokussieren.

Wie Toni van Dalen berichtete, hat Co-Trainer Dennis Sobisz sich aufgrund der Familie und der beruflichen Herausforderung in Sachen Verlängerung noch etwas Bedenkzeit erbeten. „Er will keine halben Sachen machen. Ich möchte unbedingt mit ihm weiterarbeiten, denn er macht ein sehr gutes Training“, sagt Kehrberg.

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