Neue Trainer beim der Handballerinnen des SC Waldniel und des TSV Kaldenkirchen

Frauen-Handball : So laufen die Saison-Planungen bei den Handballerinnen

Bei den Verbandsligisten SC Waldniel und TSV Kaldenkirchen haben neue Trainer das Sagen. Auch in den Kadern gab es einiges an Bewegung.

Seit Abschluss der Saison hat sich bei den höherklassigen Frauen-Handballteams aus dem Grenzland einiges getan. Bei den Verbands- und Landesligisten gibt es zahlreiche personellen Veränderungen zu vermelden. Bei den Damen des SC Waldniel verlassen Beispiel sieben Spielerinnen den Verein, beenden ihre Karriere oder wechseln in die Reserve.

Hannah Opitz sucht beim Oberliga-Team des TV Lobberich eine neue Herausforderung, Martga Bagusche wechselt zum TV Erkelenz. In Stefanie Bohnen und Jana Wetzels wechseln zwei Waldnieler Urgesteine in die zweite Mannschaft, Kartin Hermanns, Michaela Drenker und Corinna Theven gehen in den Ruhestand. Nachfolger des scheidenden Trainers Elmar Gronsfeld wird Dennis Stonawski, der zuvor drei Jahre die Reserve trainierte. „Sicherlich wird die nächste Saison aufgrund einiger Abgänge herausfordernd, wir werden aber unser Möglichstes geben. Zum jetzigen Zeitpunkt sieht es so aus, als würden wir vier Neuzugänge bekommen, diese müssen wir dann schnell in die Mannschaft integrieren. Ich denke, dass erste Saisonziel lautet diesmal sich frühzeitig im Mittelfeld der Liga zu etablieren“, so Stonawski.

Auch beim TSV Kaldenkirchen gab es einen Trainerwechsel. Frank van den Broek, ein alter Hase im Trainergeschäft, folgt auf Maik Tötsches. Van den Broek war Auswahltrainer der A- und B-Jugendmannschaften der Region Limburg, trainierte zwei Jahre die Drittligamannschaft von Leudal, stieg mit den Damen von Venlo in Eredivisie auf und war dann zwei Jahre beim TuS Lintfort tätig. In Zukunft möchte er nicht mehr vier- bis fünfmal pro Woche in der Halle stehen, weswegen er nun zum TSV wechselte. „Das ist ein junges Team, das man noch formen kann“, so der Coach. Sein Ziel ist es, den Kader in der Leistungsbreite zu stabilisieren, um dadurch Anschluss an die Top 5 der Liga zu bekommen.

Der Kader der Mannschaft hat sich nur ein wenig verändert. Tessa Petsche wird dem Team nicht mehr zur Verfügung stehen, bei Hannah Ortz entscheidet sich erst zum Jahresende, ob sie gegebenenfalls berufsbedingt ausfällt. Zu welchen Anteilen Anke Dimmer, Tine Vos und Anke Pollozek weiter dabei sind, wird sich, wie bereits in der Vorsaison, situativ ergeben. An alte Wirkungsstätte zurückkehren werden Celine Geraedts aus Lintfort, Lorena Hegholz, Chiara Rosati und Luca Terstappen aus Lobberich. Zusätzlich rückt Jule Münter aus der A-Jugend in den Damenbereich auf. Van den Broek kann außerdem auf einige A-Jugendliche (Maja Meeners, Lisa van Hoof, Nele Heynen) als Ergänzungsspielerinnen zurückgreifen.

Bei der Zweitvertretung des TV Lobberich sind die Planungen für die neue Saison noch nicht gänzlich abgeschlossen. Informationen dazu werden erst in den kommenden Wochen preisgegeben.

Bei Verbandsliga-Absteiger ASV Süchteln gehen Jennifer Bischofs und Lena Sturm, neu dazu kommt Patricia Keller aus Fischeln. Das Saisonziel wird in den kommenden Tagen von der Mannschaft beim ersten Training festgelegt. „Ich würde gerne oben mitspielen und wenn alle gesund bleiben gucken, was geht. Einen Aufstieg möchte ich aber nicht einplanen, da die Landesliga recht ausgeglichen ist“, so Trainer Christoph Muth.

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