Nach zwei Jahren ist Balazs Hutter wieder beim Tischtennis-Regionalligisten ASV Süchten.

Tischtennis-Regionalliga : Zurück beim ASV Süchteln

Balazs Hutter hatte großen Anteil am Aufstieg der Süchtelner in die Tischtennis-Regionalliga. Nach zwei Jahren in der 3. Liga will der 20-Jährige dem ASV beim Ligaverbleib helfen.

Wenn der ASV Süchteln am Wochenende in die Tischtennis-Regionalliga startet, gibt es ein Wiedersehen mit einem alten Bekannten. Wobei die Bezeichnung „alt“ auf Balazs Hutter nicht zutrifft, denn der ist erst 20 Jahre alt. Der Abwehrspezialist trägt ab dieser Saison erneut das ASV-Trikot und will mithelfen, dass Süchteln auch die vierte Saison in der vierthöchsten deutschen Spielklasse unbeschadet übersteht.

Hutter spielte bereits von 2013 bis 2016 für Süchteln. Nach zwei Jahren in der Oberliga war er maßgeblich am Aufstieg in die Regionalliga beteiligt. Anschließend suchte Hutter eine neue Herausforderung. Die fand er beim Drittligisten SV Brackwede. Ziel war es, seine Grenzen auszuloten. Bei intensivem Training, das er im Rahmen eines freiwilligen sozialen Jahres (FSJ) am Landesleistungsstützpunkt Hannover absolvieren konnte, sollte die Entwicklung in Richtung Bundesliga gehen. „Das erste Jahr in Brackwede war sehr gut“, sagt Hutter. „Ich habe gegen einige gute Gegner gewonnen.“ Im oberen Paarkreuz der 3. Liga spielte er in seiner ersten Saison eine 12:20-Bilanz. Nach dem Ende des FSJ in Hannover wechselte Hutter wieder in die Trainingsgruppe nach Düsseldorf. Parallel begann er ein Studium. Weil die Gegner in der 3. Bundesliga immer stärker wurden, wurden Siege seltener. „Ich habe unter anderem gegen die ehemaligen Nationalspieler Torben Wosik und Lars Hielscher gespielt“, sagt Hutter. Lediglich sechs Siege konnte Hutter verbuchen. Der Spaß ging verloren, die Motivation litt, was sich auch auf die Intensität des Trainings auswirkte.

Trotzdem hat sich Balazs Hutter weiterentwickelt. „Ich bin besser geworden, auch wenn sich das aufgrund der starken Gegner nicht anhand der Siege ablesen lässt.“ In Süchteln wird Hutter an Position drei spielen, auch wenn er aufgrund seiner TTR-Werte vor Tom Heisse gesetzt werden könnte. „Für das Selbstvertrauen ist es aktuell wichtiger Spiele zu gewinnen“, sagt Hutter. „Das geht in der sehr starken Regionalliga im mittleren Paarkreuz etwas leichter.“ Hutter trainiert einmal in der Woche mit dem gesamten Team in Süchteln. An den anderen Trainingstagen hat er im Deutschen Tischtennis-Zentrum in Düsseldorf spielstarke Trainingspartner, zu denen auch häufig Mannschaftskollegen wie Axel Fischer zählen. „Ich kenne alle ASV-Spieler schon lange“, sagt Hutter. „Wir haben ein gutes Team.“ Wenn der Erfolg zurückkehrt, will sich Hutter auch noch einmal mit dem Thema Bundesliga beschäftigen.

Mehr von RP ONLINE