Meik Münnich aus Süchteln trotz Armschmerzen im EM-Viertelfinale

Radsport : Süchtelner erreicht trotz Schmerzen im Arm EM-Viertelfinale

Meik Münnich musste sich im lettischen Valmiera durchbeißen.

Meik Münnich aus Süchteln hat bei der BMX-Europameisterschaft in der Disziplin Race im lettischen Valmiera sein Minimalziel Viertelfinale erreicht, wegen seiner bei der DM in der Vorwoche erlittenen Armverletzung konnte der Zwölfjährige aber nur mit angezogener Handbremse fahren. „Es war nicht einfach für Meik“, sagte sein Vater Michael Münnich.

Schon nach der Ankunft in Valmiera hatte Meik Münnich gemerkt, dass sein lädierter Arm trotz aller Bemühungen noch nicht wieder zu 100 Prozent belastbar war, bei entsprechendem Krafteinsatz begannen die Schmerzen. Dabei hätte der Süchtelner auf der technisch sehr anspruchsvollen, aber toll angelegten Bahn gerne Vollgas gegeben. Doch das Training verlief dann entsprechend durchwachsen.

So startete Meik Münnich dann auch ernüchtert in den Renntag seiner Altersklasse. Im ersten Vorlauf konnte er wegen der Schmerzen beim Start nicht richtig ziehen, geriet direkt ins Getümmel und musste sich mit Platz sieben bescheiden. Auch im zweiten Vorlauf war der Start alles andere als optimal, doch dank seiner fahrerischen Klasse kam der Süchtelner dennoch als Zweiter ins Ziel. Nach einer Massage lag Meik Münnich im dritten Vorlauf nach der ersten Kurve auf Rang drei. Dort blieb er und qualifizierte sich fürs Viertelfinale. Die Hoffnung, dass es sogar noch weiter gehen würde, wehrte nicht lange. Der Start sah wieder nicht gut aus, so dass er nur als Achter ins Ziel kam und ausschied.

„Jetzt müssen wir versuchen, in den nächsten Wochen den Arm wieder fit zu machen“, betonte Michael Münnich. Sein Sohn hatte sich Ende vergangenen Jahres schon mal schwer verletzt, ein Schien- und Wadenbeinbruch warf ihn in Sachen Vorbereitung auf den Saisonhöhepunkt stark zurück. Ende Juli steht die Weltmeisterschaft im belgischen Zolder auf dem Plan.

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