Madeline Folgmann von TG Jeong Eui Nettetal bei Grand Prix in Japan Neunte

Taekwondo : Nettetalerin nimmt Grand-Prix-Start in Japan als Motivation für Olympia

Madeline Folgmann von TG Jeong Eui Nettetal holte beim Grand Prix in Chiba den neunten Platz.

Der zweite Grand Prix der Saison führte Weltklasse-Taekwondoka Madeline Folgmann nach dem Auftakt in Rom an einen Sehnsuchtsort. Denn die Dienstreise ging ins japanischen Chiba, und ein Start bei den Olympischen Spielen in Japan im kommenden Jahr ist bekanntlich das ganz große Ziel der Athletin von der TG Jeong Eui Nettetal. Aus sportlicher Sicht hätte es allerdings besser laufen können, unter 32 Kämpferinnen in der Klasse bis 57 Kilogramm wurde Folgmann am Ende Neunte.

„Mit dem Erreichen der Runde der besten 16 war zwar das Minimalziel erreicht, aber dieses Ergebnis stellt mich nicht zufrieden, weil ich höhere Ziele verfolge“, meinte Folgmann, die in der ersten Runde gegen Rafaela Araujo (Brasilien) nach einem intensivem Kampf knapp 10:9 gewann. Im Achtelfinale ging es dann gegen die an drei gesetzte Türkin und spätere Grand-Prix-Siegerin Hatice Kubra Ilgun. Die Seenstädterin bot zwar einen guten Kampf, verlor aber letztlich deutlich 8:15. „Ich hatte am Ende doch selber das Gefühl, das deutlich mehr drin gewesen wäre“, betonte Folgmann Ihre Deckung stand nicht optimal. Ihre Gegnerin kam zu oft mit ihren Aktionen durch.

Folgmanns Heimtrainer Trainer Björn Pistel war dennoch nicht unzufrieden mit dem ersten Auftritt nach den Sommerferien: „Ich bin bei ihr mit der gesteigerten Variabilität und der Gefährlichkeit zum Kopf zufrieden. Daran arbeiteten wir in diesem Jahr viel und intensiv.“ Chiba war ein Meilenstein auf dem weiteren Weg von Madeline Folgmann: „Ich habe das erste Mal in Japan gekämpft, wo auch die Olympischen Spiele 2020 stattfinden. Das war für mich Inspiration und Erlebnis zugleich.“ Ihr nächstes Turnier sind die Polish Open.

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