Madeline Folgmann von der TG Jeong Nettetal bei der Universade Beste vom Allgemeinen Deutschen Hochschulverband

Taekwondo : Madeline Folgmann verpasst Medaille bei Universade

Die Nettetaler Teakwando-Kämpferin war wieder die beste Vertreterin des Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverbandes.

(off) Bei der Universiade im italienischen Napoli hat Madeline Folgmann von der TG Jeong Nettetal in der Gewichtsklasse bis 53 Kilogramm den fünften Platz erkämpft. Nach der WM in Manchester und dem Grand Prix in Rom wollte die 22-Jährige ihren Erfolg bei der letzten Universiade in Taiwan (Bronze) wiederholen.

Die an zwei gesetzte Kölner Sportstudentin erwischte unter der Flagge des Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverbandes mit einem Freilos einen guten Start. Anschließend bezwang sie die Ukrainerin Viktoria Sobko mit 10:7. „Ich hab die Medaillen-Hoffnungen des Deutschen Taekwondo-Teams am Leben gehalten, das bis dahin ohne Medaille geblieben war“, sagt die Seenstädterin. Im Viertelfinale und wichtigen Medaillenkampf gegen die Azerbaijanerin Patimat Abakarova, die bei Olympia in Rio Bronze geholt hatte, ging die Nettetalerin nach einem 0:0 nach der ersten Runde durch einen Fausttreffer mit 1:0 in Führung. In der letzten Runde setzt die deutsche Nationalkämpferin einen Kopftreffer ohne Wertung, bekam dafür aber im Gegenzug einen ihrer Gegnerin zum 1:3. Folgmann gab bis zur letzten Sekunde alles, um den Kampf zu drehen. Aber weder der Kopfschutz noch die Weste lösen den Punkt aus, um den Kampf doch noch zu ihren Gunsten zu wenden, so dass der Kampf mit 3:5 gegen die Nettetalerin endete. „Das war eine enge Geschichte bei der Fortuna - auf der Seite von Abakarova war“, sagte Folgmann, die bei ihrer zweiten Universiade Platz fünf belegte. „Ich machte damit die 40 Punkte voll, die wichtig sind für die Olympische Rangliste. Das stellte eine Art wichtige Hausaufgabe für mich dar“, sagte sie anschließend. Ein kleiner Trost gibt es dennoch: Trotz verpasster Medaille ist Folgmann wieder beste Deutsche Taekwondo-Kämpferin im Tross des Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverbandes. Jetzt heißt es für die Athletin und ihren Trainer Björn Pistel erst mal Urlaub machen und die Akkus für die zweite Jahreshälfte auf zu laden. Mit dem Grand Prix in Japan startet sie wieder ab September.

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