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Madeline Folgmann fährt zum Grand-Prix

Taekwondo : Madeline Folgmann fährt zum Grand-Prix

Die Taekwondo-Kämpferinnen kämpft um einen Ranglistenplatz für die Olympischen Spiele.

Madeline Folgmann von der TG Jeong Eui Nettetal hat in den erlesenen Kreis der 16 besten Taekwondo-Kämpferinnen der Welt beim Grand-Prix geschafft. Sie ist nach ihren konstanten guten Leistungen sicher beim Finale in Fudschaira dabei (auch wenn beim den Grand-Prix die beiden letzten Qualifikationen nicht ganz nach Plan liefen).

Am Ende des vergangenen Jahres stand sie Platz 17 der Olympischen Rangliste bis 57 Kilogramm. Derzeit belegt sie Platz zwölf im für die Olympischen Spiele wichtigen Ranking. „Eines meiner Saisonziele war, wieder die Einladung zum Finale der Grand-Prix-Serie zu bekommen“, sagt die 21-Jährige. Ich werde mein Bestes geben, meine Stärken einsetzen und mutig von der ersten Runde an kämpfen.“

Das Turnier stuft World Taekwondo als ein G8-Turnier ein. Der Gewinner kann sich über 80 Punkte freuen, die ihm gut geschrieben werden, aber auch die weiteren Platzierungen bekommen wichtige Punkte für die Rangliste. „Sie gehört zum Kreis der 16 besten Kämpferinnen der Welt und hat sich in diesem Jahr dort fest etablieren können“, sagt ihr Trainer Björn Pistel.

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Bereits letzten Sonntag ging der Flieger nach Dubai mit der kleinen Delegation der Deutschen Nationalmannschaft, von dort geht die Reise dann weiter ins Nachbar-Emirat. „Ich bin einer unter nur vier Athleten aus Deutschland, die eine Einladung zum Grand-Prix-Finale erhielten. Zudem bin die einzige Athletin, die sich direkt durch ihre Platzierung das Ticket sicherte.“ Die Wettkämpfe begann am Donnerstag mit den Vorkämpfen in allen Gewichtsklassen. Die Halbfinals und Finals tragen die Kämpfer dann ab Freitag aus. „Ich hatte zwei Tage, um sich zu akklimatisieren und an den Temperatur-Unterschied zu Deutschland von über 30 Grad zu gewöhnen.“ Sie ist in der stärksten Gewichtsklasse in Deutschlands bis 53 Kilogramm Deutsche Meisterin geworden, erkämpfte bei den Open-Teilnahme Medaillen, ist EM-Dritte und holte in Rom den fünften Platz beim Grand Prix. „Daher kann sie mit viel Selbstbewusstsein in Fudschaira an den Start gehen“, sagt Pistel. Sie hat das Zeug dazu, ihre Stärken umzusetzen und ihre Chance zu nutzen. An einem guten Tag ist immer alles möglich.“