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Handball: Lobberichs Frauen haben gleich zwei Spiele vor sich

Handball : Lobberichs Frauen haben gleich zwei Spiele vor sich

Für die Handballfrauen des Lobberich steht ein sehr kräftezehrendes Wochenende auf dem Programm. Der Oberligist bestreitet heute Abend zunächst sein Nachholspiel gegen die HSG Radevormwald/Herbeck und gastiert morgen beim Tabellenführer Turnerbund Wülfrath. Wenn dabei etwas Zählbares herausspringen soll, darf dabei jedoch in keiner Partie auf Sparflamme gekocht werden, zumal zuletzt sechs Niederlage in Folge zu verzeichnen waren.

Da bei beiden Begegnungen nicht alle Spielerinnen zur Verfügung stehen, muss sich das Team nicht nur auf zwei verschiedene Gegner einstellen, sondern muss sich in der jeweiligen Partie zunächst einmal selber finden. So werden heute Carolin Baaken und Katharina Weiss fehlen, dafür spielen jedoch Paulina Sirries, eine halblinke Rückraumspielerin aus der A-Jugend, und Nadine Ensen aus der Reserve. In Wülfrath sind dagegen die beiden Erstgenannten dabei, während Letztere dann wieder fehlen. So werden in beiden Spielen wahrscheinlich jeweils 13 Spielerinnen zur Verfügung stehen. "Gegen Herbeck wird es darauf ankommen, wie wir selber in das Spiel finden", glaubt der Lobbericher Trainer Marcel Schatten. "Wir müssen versuchen, in der Abwehr Sicherheit zu finden, die wir dann auch auf den Angriff übertragen können." Zudem wird es wichtig sein, die körperliche Härte des Gegners anzunehmen, nur dann besteht die Chance, zumindest einen Punkt zu ergattern.

Anders stellt sich die Situation in Wülfrath dar, zumal der Tabellenführer bis dato lediglich zwei Verlustpunkte hat. Die Oberbergischen gehen ein enormes Tempo und lassen dabei auch keine Sekunde nach. "Es sind zwei schwere Spiele, und beide Mannschaften stehen zu Recht in der oberen Tabellenregion", betont Trainer Marcel Schatten. "Dabei steht unsere Abwehr jeweils im Mittelpunkt. Während gegen Herbeck durchaus etwas Zählbares möglich ist, steht in Wülfrath erneut der Lerneffekt im Vordergrund."

(alpa)