Lobberich und Süchteln setzen auf neue Trainer

Handball : Lobberich und Süchteln setzen auf neue Trainer

Gleich vier Frauenteams aus dem Grenzland spielen in der kommenden Saison in der Verbandsliga. Sie befinden sich derzeit in der Vorbereitung.

(alpa) Die vier heimischen Frauenteams in der Handball-Verbandsliga haben die erste Phase der Vorbereitung bereits hinter sich. Bei der Reserve des TV Lobberich ist die wichtigste Neuerung für die neue Spielzeit, dass es ein neues Trainergespann gibt. Nach mehreren erfolgreichen Jahren hat Gabi Ensen ihren Job an den berühmten Nagel gehangen, dafür stehen jetzt Ilka Manheim und Karin Rosenzweig in der Verantwortung.

Mannheim ist beim TVL bereits seit 15 Jahren als Trainerin aktiv, allerdings vornehmlich bei der Jugend. Erst in der vergangenen Saison sammelte sie erste Erfahrungen bei den Senioren, als sie Marcel Schatten bei der ersten Frauenmannschaft assistierte. „Ich freue mich auf die neue Aufgabe, zumal einige Spielerinnen auch aus der A-Jugend kommen, die ich bestens kenne“, betont Mannheim.

Das Gesicht des Teams wird sich stark verändern. Nadine Ensen, Sara Fenkes, Isabelle Inkmann und Nina Kornfeld wechseln in die erste Mannschaft. Hinzu kommt noch, dass Nina Lemkens, Jessica Clement und Eva Schatten ihre Karriere beenden. Neu dabei sind Anna Otten aus der Erstvertretung sowie Johanna Orbon, Johanne Perau, Alexandra Inkmann und Pia Klein, die allesamt aus der A-Jugend kommen. „Das wird eine sehr spannende Herausforderung, zumal einige der neuen Spielerinnen im Seniorenbereich noch keine Erfahrungen sammeln konnten“, sagt Mannheim.

Nach einer starken Saison wird sich bei den Handballfrauen des TSV Kaldenkirchen in der kommenden Spielzeit dagegen nicht viel verändern. Maik Tötsches bleibt Trainer, im Kader gibt es kaum Veränderungen. Andrea Claaß wechselt zum TV Lobberich III, und Anke Dimmer wechselt vom Feld in Betreuerinnen-Job. Neuzugänge sind bis dato nicht zu vermelden. Wobei Jule Münter fast als Zugang durchgeht, den nach ihrer schweren Knieverletzung und der damit verbundenen Pause von einem Jahr will sie wieder einsteigen. Allerdings ist sie noch A-Jugendliche und mit einem Doppelspielrecht ausgestattet.

Auch beim SC Waldniel wird auf Kontinuität gesetzt. Der 15 Spielerinnen umfassende Kader wird sich kaum verändern. Einzig Mittelangreiferin Julia Russek verlässt den Verein und schließt sich dem Oberligisten Fortuna Düsseldorf II an. Neuzugänge konnten bis dato keine vermeldet werden. „Wir haben zwar die Fühler nach der einen oder anderen Spielerin ausgestreckt, allerdings hat sich keine für uns entschieden“, sagt Gronsfeld. „Einige Spielerinnen der A-Jugend wollen nun den Sprung in die erste Mannschaft schaffen, aber das ist sicherlich nicht einfach. Sollte jedoch eine dabei sein, die das Zeug hat, Verbandsliga zu spielen, dann nehme ich sie natürlich sehr gerne. Wir müssen also erst einmal abwarten, wie sich die jungen Spielerinnen entwickeln.“

 Die größte Veränderung beim ASV Süchteln ist ebenfalls ein Wechsel auf der Trainerbank. Nach drei Jahren musste Gunnar Müller sein Amt aus beruflichen Gründen zur Verfügung stellen. Für ihn hat nun Christoph Muth das Sagen an der Seitenlinie. Muth ist ein ASV-Urgestein, der bis dato hauptsächlich in der Jugendarbeit tätig war, sowohl im weiblichen, als auch im männlichen Bereich. Seit zwei Jahren trainiert er nun die zweite Frauenmannschaft, bei der er auch weiterhin als Trainer fungiert. Süchteln hat mit Carolin Smeets, die ihre Schuhe an den berühmten Nagel hängt, lediglich einen Abgang zu verzeichnen. Dem standen bisher drei Neuzugänge gegenüber. Vom Bezirksligisten TuS St. Hubert haben sich die beiden Rückraumspielerinnen Carolyn Wilms und Anne Burgtorff dem ASV angeschlossen. Eigentlich war es ja ein Trio, allerdings zog sich Jane Flock, die vom TV Beckrath kam, gleich im zweiten Spiel so eine schwerwiegende Knieverletzung zu, dass sie ihre Karriere beenden musste.

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