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Handball: Lobberich gewinnt den Nettetaler Vergleich

Handball : Lobberich gewinnt den Nettetaler Vergleich

Verbandsliga (wiwo) Der TV Lobberich behauptet seinen dritten Tabellenplatz gegenüber dem TSV Kaldenkirchen und feiert damit gleich im ersten Verbandsliga-Jahr einen großen Erfolg. Die Lobbericher setzten sich im letzten Heimspiel 31:24 gegen den VfL Rheinhausen durch. Der TSV Kaldenkirchen unterlag hingegen völlig überraschend 24:28 bei Rot-Weiß Oberhausen.

Selbst im Falle der durchaus zu erwartenden Niederlage des TV am letzten Spieltag beim ungeschlagenen Primus Adler Königshof, hätte Kaldenkirchen keine Chance mehr, an Lobberich vorbei zu ziehen. "Es ist natürlich doppelt schön, dass uns das als Aufsteiger gelungen ist", freute sich Co-Trainer Markus Holstein.

Die Spiele um die inoffizielle Nettetaler Meisterschaft wirkten sich allerdings auch im Abstiegskampf aus. RWO steht dank des Erfolges gegen den TSV nun auf dem drittletzten Platz, während sich Rheinhausen als Vorletzter mit dem möglichen Abstieg auseinandersetzen muss.

Wie viel Kampf und Engagement im Abstiegskampf nötig sind, erfuhren die Lobbericher gleich in der Anfangsphase. Die Rheinhausener erwischten mit 4:1 und 6:3 den besseren Start. Erst im Verlauf der ersten Hälfte fand der TV besser ins Spiel und führte zur Pause 12:11. In der zweiten Hälfte sorgte Jost Becker für die Vorentscheidung. "Er hat die Kiste für gefühlte zehn Minuten verriegelt", sagte Holstein. In dieser Phase zog der TV von 17:17 auf 22:17 davon. Die Gäste gaben sich in der Folge auf.

Die Tore für den TV warfen David Schönkes (6), Matthias Orlea (5), Christopher Liedtke (5), Dennis Föhles (5), Felix Rietzler (3), dirk Sartingen (3), Tobias Liedtke (1) und Julian van Kessel (1). David Schönkes wurde vor dem Spiel vom Verein verabschiedet. Er zieht sich aus beruflichen Gründen zurück.

TSV "durch die Bank schlecht"

Der TSV Kaldenkirchen setzte seine Berg- und Talfahrt in Oberhausen fort. Diesmal war die Leistung wieder einmal zum Haareraufen. "Wir waren durch die Bank einfach schlecht. Nur Didi Groetelaers hat einiges gehalten. Aber ihn haben wir sträflich alleine gelassen", kommentierte Spielertrainer Christian Konrads.

Seinem Team gelang es nicht, den im Abstiegskampf hochmotivierten Oberhausenern mit der gleichen Leidenschaft zu begegnen. Der TSV geriet von Beginn an in Rückstand. Zur Pause führten die Gastgeber bereits 14:8. Die folgende Gardinenpredigt zur Pause zeigte keine Langzeitwirkung. Kaldenkirchen verkürzte bis auf 17:19 und brachte sich dann durch technische Fehler und vermeidbare Zeitstrafen selbst um den möglichen Lohn.

Die Tore für den TSV erzielten Gerits (7), Heinrichs (5/2), Witthake (4), Terhaag (4), Konrads (3), Arato (1).

(RP)