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Leichtathletik: Der OSC Walndiel passte seinen Waldnlauf der Corona-Schutzverordnung an

Leichtathleten einzeln oder zu zweit unterwegs : So lief der Waldlauf des VfL Hinsbeck im Corona-Style

Wegen des Lockdowns waren die Athleten beim Lauf-Event allein oder zu zweit unterwegs. Der Kurs war auf der Sportapp Strava registriert.

Als die etwas andere Veranstaltung hat der 29. Waldlauf des VfL Hinsbeck stattgefunden. Innerhalb des Lockdowns liefen die Teilnehmer ganz individuell: einzeln oder zu zweit. 44 Läufer und fünf Walker drehten zum Teil gegen die Uhr und den inneren Schweinehund ihre Wettkampfrunde auf einer 2,5-Kilometer-Runde rund um den Taubenberg.

Der Kurs war auf der Sportapp Strava registriert. Die Hinsbecker stellten fest, dass noch mehr Athleten als die gemeldeten die Strecke bestritten hatten, die aber nicht in die Wertung kommen wollten – trotz teilweise sogar sehr guter Zeiten.

Die Möglichkeit, an neun verschiedenen Tagen die Strecke zu schaffen, bescherte den Läufern ungleiche Bedingungen bei unterschiedlichen Witterungsverhältnissen. So fanden Absolventen einen sehr matschigen Untergrund vor. Am eigentlichen Wettkampftag schien dann die Sonne. Und wer sich auf den letzten Tag konzentrierte, hatte das Vergnügen einer verschneiten Winterlandschaft.

Es waren alte Hasen am Start wie der M70-Senior Hans-Jakob Bendlage (TSV Kaldenkirchen), der hier schon jede mögliche Strecke gelaufen ist. Über fünf Kilometer gewann schließlich Fabio Faulhaber vom OSC Waldniel mit 17:58 Minuten und bei den Frauen die einstige Deutsche Marathon-Meisterin Silke Optekamp (LG Mönchengladbach) in 22:04. Über die doppelte Distanz holte Maike Kappenhagen vom TuS Oedt den Sieg bei den Frauen in 51:47 und Christian Heer (Team Erdinger Alkoholfrei) bei den Männern mit 40:35.

Die Kurzstrecken-Siege im 6. Niederrheinischen Waldlauf-Cup, Wertung mit dem Herbstwaldlauf der LG Viersen, verbuchten Faulhaber vor Andreas Kiekhöfel und Michael Chmielewski sowie Maike und vor ihrer Mutter Angelika Kappenhagen bei den Frauen. Auf der Langstrecke siegte Christian Heer vor Marc Weenen.

Da kein Startgeld erhoben wurde, wurde gespendet. „Über 500 Euro sind zusammengekommen. Darüber freuen wir uns als Ausrichter“, sagte Vorsitzender Dominik Douteil, der die Langstrecke absolvierte.