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Landesliga: Amern nach Sieg gegen den MSV Düsseldorf

Fußball-Landesliga : Amerner legen gegen den MSV Düsseldorf nach

Die VSF Amern setzten mit dem 4:1 (0:0)-Erfolg gegen den MSV Düsseldorf ein weiteres Ausrufezeichen. Der Fußball-Landesligist lieferte nach zähem Beginn und einigen Schwierigkeiten mit dem Kontrahenten eine spektakuläre letzte halbe Stunde ab, in der sich das Team den Sieg erspielte.

Amern festigte damit den fünften Tabellenplatz mit vier Punkten Vorsprung vor dem Sechsten, dem Rather SV.

„Das war nicht so einfach. Für mich war es wichtig, dass die Mannschaft die Willenskraft gezeigt hat. Jetzt haben wir eine sehr gute Ausgangsposition“, sagte Trainer Willi Kehrberg. Die Gäste aus Düsseldorf stellten die VSF vom Anpfiff weg vor Probleme, weil sie sehr tief in der eigenen Hälfte giftig verteidigten und nach vorne beinahe ausschließlich mit langen Bällen operierten. Nach etwa 20 Minuten fanden die VSF sich besser zurecht. Das Spiel wurde damit aber keine Augenweide, es blieb ein Abnutzungskampf.

Das änderte sich in der zweiten Hälfte, als die VSF mit der Hereinnahme von Tobias Bruse für mehr Präsenz im Mittelfeld sorgten. „Wir standen uns auf den Außenbahnen zu sehr auf den Füßen. Ich brauchte im Mittelfeld jemanden, der mit dem Ball am Fuß etwas machen kann“, erklärte Kehrberg die Umstellung. Die VSF erhöhten den Druck. In der 63. Minute wurde Tobias Gorgs im Strafraum gefoult. Den fälligen Elfmeter verwandelte Dominik Bischoff zur 1:0-Führung. Wenig später gab es den Ausgleich, auch per Foulelfmeter durch Jaouad Jaha. „Den darf man nicht geben“, meinte Kehrberg. Sein Torhüter Lars Bergner knallte im Luftkampf um den Ball mit einem Düsseldorfer Stürmer zusammen, faustete aber, so Kehrberg, klar den Ball. Der Ausgleich stachelte die VSF an. Mit viel Tempo stifteten sie Verwirrung in der Gästedefensive. Beim 2:1 in der 79. Minute legte Rei Mukodaka den Ball scharf in den Rückraum, Tobias Bruse nahm Maß und traf. Das 3:1 und 4:1 besorgte Mukodaka selbst. Beim 3:1 ging er als Sieger aus einem Kopfballduell mit drei Gästespielern hervor und traf ins leere Tor. Das 4:1, ein Traumtor, erzielte er im Sprung im Fallen mit einer Volleyabnahme.

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VSF: Bergner - J. Hamacher, Lambertz, Kawohl, Wehner, Friesen (54. Bruse), Fukuchi, Bischoff, Mukodaka, Gorgs (85. Oelsner), Sakai (90. Kleinen). Tore: 1:0 Bischoff (63./FE), 1:1 Jaha (70./FE), 2:1 Bruse (79.), 3:1 Mukodaka (81.), 4:1 Mukodaka (82.). Zuschauer: 110.