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Kreisliga A: Hinsbecks Auf und Ab durch die Saison geht weiter

Fußball-Kreisliga Kempen/Krefeld : Hinsbecks Auf und Ab durch die Saison geht weiter

Die Saison von Rhenania Hinsbeck ist eine Achterbahnfahrt. Gegen den OSV Meerbusch gab es nach einem Sieg in der Vorwoche nun wieder eine Niederlage. In der Tabelle stagniert die Mannschaft im unteren Mittelfeld.

Nach der überzeugenden Vorstellung am vergangenen Wochenende beim 5:0 gegen den Dülkener FC konnte Rhenania Hinsbeck die gute Form in der Kreisliga Kempen/Krefeld nicht mit in das Auswärtsspiel gegen den OSV Meerbusch nehmen. Beim OSV verlor das Team von Trainer Michael Vieten mit 0:2. „Meerbusch hat mehr vom Spiel gehabt und uns nicht ins Spiel kommen lassen. Heute wollte der Gegner den Sieg einfach mehr“, sagte Vieten nach dem Spiel. Im Mittelfeldduell – in Meerbusch war der 16. beim 13. zu Gast – kam der OSV gleich besser ins Spiel. Die Überlegenheit konnten die Gastgeber, die viele Chancen ausließen, aber lange Zeit nicht in Zählbares ummünzen, sodass es torlos in die Halbzeitpause ging.

Nach der Pause war es dann ein Standard, der Meerbusch in Führung brachte: Nach einer Freistoßflanke aus dem Halbfeld sprang André Seidel in der Mitte am höchsten und köpfte zum Führungstreffer ein (54.). In der Folgezeit musste Hinsbeck aktiver werden. Das gelang zwischenzeitlich auch – allerdings ohne richtig zwingend zu werden. In der Druckphase der Rhenania kam Meerbusch vermehrt zu Kontern. Seidel verwertete einen dieser Konter in der 67. Minute mit seinem zweiten Treffer zum 2:0-Endstand.

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Das Resultat reiht sich damit in die schwankenden Ergebnisse der Rhenania ein: Auf der einen Seite gelingt es Hinsbeck, deutliche Siege zu holen – wie beim 3:0 gegen den TIV Nettetal oder dem 5:0-Kantersieg gegen Dülken. Auf der anderen Seite stehen nach 14 Spieltagen schon neun Niederlagen zu Buche. „Bei einigen Spielen waren wir nah dran und hätten Unentschieden durchaus verdient gehabt. Am Ende haben wir es aber häufig nicht geschafft die Tore zu schießen“, erklärt Trainer Vieten. Elf Punkte bedeuten aktuell den 16. Platz in der Liga mit 22 Mannschaften. Dadurch, dass die genaue Zahl der Absteiger wohl erst relativ kurz vor dem Ende der Saison feststeht, ist die Platzierung allerdings noch wenig aussagekräftig. „Dass am Ende relativ viele Teams absteigen könnten, ist natürlich ein bisschen gefährlich“, sagt Vieten. Nach der Hinrunde wird die Liga in der Mitte geteilt, sodass die oberen elf Teams um den Aufstieg und die unteren Elf um den Abstieg spielen. „Durch den Modus wird das Ganze nochmal schwieriger“, sagt Vieten.

Eine möglichst gute Ausgangslage kann sich die Rhenania aber auch schon in den kommenden Wochen erarbeiten. Am nächsten Wochenende ist der VfR Krefeld zu Gast in Hinsbeck, der noch ohne Punkt am Tabellenende steht. Auf die leichte Schulter nimmt Vieten das Spiel aber nicht: „Krefeld wird mit Mann und Maus verteidigen. Wenn man auf die Tabelle guckt, sollten wir natürlich trotzdem drei Punkte holen.“