Reitsport: Kreis-Mannschaften "nur" platziert

Reitsport : Kreis-Mannschaften "nur" platziert

Der Erfolg aus dem Vorjahr, die Siege in der Mannschaft bei Dressur- und Springen beim Landesturnier, wird vorerst einmalig bleiben. Die Springreiter des Kreises Viersen haben beim Landesturnier in Düren Platz drei belegt, die Dressurmannschaft sind Fünfter geworden.

Im ersten Umlauf der Springreiter ritten Daniela Winkels, Matthias Gering und Marcel Vinzent ihre Runden ohne Abwurf durch den Parcours. Der für Franz-Josef Heitzer als Mannschaftsführer eingesprungene Dominik Broich leistete sich acht Fehlerpunkte und wurde somit zum Streichergebnis. Im zweiten Umlauf krachten bei Daniela Winkels zweimal die Balken (acht Fehlerpunkte). Broich und Gering schafften dagegen ihre Runden ohne Fehler. Vinzent war nun das Zünglein an der Waage, um doch noch das Stechen zu erreichen. Als letzter Starter blieb er dann nicht strafpunktfrei. Er leistete sich einen Abwurf.

"Der dritte Platz unter 14 Mannschaften ist eine ordentliche Leistung. Die Mannschaft verfehlte nur knapp das Stechen", sagte Sportwartin Annette Pliska. Die schnellere Zeit dabei bescherte der Viersener Equipe die Bronzemedaille.

Die Dressurmannschaft, die kürzlich noch beim CHIO in Aachen den Quadrillen-Mannschaftswettbewerb der Kreise souverän mit Höchstnoten gewonnen hatte, ritt als vorletztes Team ins Dressurviereck. Das Team (mit Mannschaftsführerin Marion Heitzer und Trainer Hans-Werner Rix) holte in der gerittenen Ausführung die Wertnote 7,5. "Das war nicht so hoch, wie wir das sonst von unserer Mannschaft gewohnt sind. Flinstone, das junge Pferd von Bianca Sopha, hatte einfach einen schlechten Tag. Wir wissen, woran es gelegen hat und werden daran arbeiten. Im Übrigen lagen wir mit der Note von 8,0 für künstlerische Gestaltung vorn drin", sagte Pliska.

Das Siegerteam vom Kreisverbandes Köln kannten die Viersener in dieser Stärke noch nicht. "Sie hatten aber zwei Berufsreiter in ihren Reihen", so Pliska. Bianca Sopha, Julia Bergemann, Rebekka Jütten und Antonia Fernau sind aber als Titelverteidiger auch im nächsten Jahr beim CHIO Aachen dabei.

(off)