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Handball: Kleiner Kader bereitet TVL-Frauen Sorgen

Handball : Kleiner Kader bereitet TVL-Frauen Sorgen

Oberligist Lobberich muss in der neuen Saison zwangsläufig auf A-Jugend-Spielerinnen zurückgreifen.

Es könnte eng werden für Lobberichs Handballerinnen. Das ahnt Holger Hüller schon, bevor es am Sonntag in einer Woche losgeht. Der neue Trainer des Oberligisten arbeitet mit einem sehr kleinen Kader. "Es wird ganz schwer. Ich hoffe, dass wir bei dem Start gegen Aldekerk und Düsseldorf die Moral nicht verlieren", sagt Hüller. Er baut auf das Motto "Jetzt erst recht" und - gezwungenermaßen - auf die A-Jugendlichen.

Würde die Saison morgen beginnen, stünden Hüller sieben gesunde Feldspielerinnen und zwei Torhüterinnen aus seinem Oberliga-Kader zur Verfügung: Die Keeper Annika Bühning und Hannah Glasmachers sowie Fabienne Brüggemann, Melanie Baude, Ronja und Sinje Weisz, Svenja Rottwinkel, Merit Liedtke aus der letztjährigen A-Jugend und Christina Künstler, die aus Süchteln zurück zum TVL kam.

Rabea Brüggemann fehlt noch einige Wochen wegen einer Knieverletzung. Lea Krause plagt wieder eine Schulterverletzung, sie absolvierte deshalb nur das erste Testspiel. Hüller befürchtet, dass sie die ganze Hinrunde über fehlen wird. Simone Schulz wird pünktlich zum ersten Meisterschaftsspiel von einer Schulveranstaltung zurückerwartet. Julia Winkels geht zum Studium nach Bulgarien. Michelle Vissers wechselte nach St. Tönis.

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Jennifer Frontzeck ging nach Uerdingen zurück. Nina Lemkens und Miriam Schmitz treten kürzer, sie spielen in der neuen Spielzeit für die zweite Mannschaft. Aufgrund der dünnen Personaldecke plant Hüller in Absprache mit den A-Jugendtrainern Jürgen und Gabi Ensen mit den A-Jugendlichen. Wechselweise sollen die Mädchen, die in ihrer Oberliga selbst die Ambitionen haben, um die Spitzenplätze mitzuspielen, die Frauenmannschaft verstärken.

Trotz der Personalsorgen ist der Coach, der Melanie Baude ablöste, mit der Vorbereitung zufrieden. "Wir haben viele Spiele bestritten und uns gut geschlagen. Das sah nicht so übel aus", betont Holger Hüller.

(wiwo)