Fußball: Klaus Fleßers: Keine Trainer-Rückkehr

Fußball: Klaus Fleßers: Keine Trainer-Rückkehr

Interview Der Boss des 1. FC Viersen über die aktuelle Situation des Fußball-Niederrheinligisten

Fussball Niederrheinligist 1. FC Viersen ist nach der Winterpause denkbar schlecht aus den Startlöchern gekommen. Kein Sieg, ein Unentschieden und vier Niederlagen sind die unbefriedigende Ausbeute der Rot-Weißen in diesem Jahr. Folge: Für den 1. FC Viersen geht es ausschließlich um den abermaligen Ligaverbleib. Stephan Mangels sprach mit dem Vorsitzenden Klaus Fleßers über die Lage am Hohen Busch.

Der 1. FC Viersen hat aus den letzten fünf Spielen nur einen Punkt geholt. Woher nehmen Sie dennoch den Optimismus auf den Klassenerhalt?

Fleßers Aus den ersten zehn Meisterschaftsspielen, als unsere Mannschaft sogar für einen Spieltag Tabellenführer der Niederrheinliga war. In diesen Spielen haben Trainer und Mannschaft gezeigt, dass sie ein starkes Team sind. In den letzten Begegnungen haben wir insgesamt zu viele Fehler gemacht. Wichtige Leistungsträger konnten krankheitsbedingt jedoch in den vergangenen Wochen nicht ihre Höchstleistung abrufen.

Besonders schmerzlich waren die beiden letzten Heimniederlagen gegen die Tabellenkonkurrenten Straelen und Düsseldorf-West. Haben Sie eine Erklärung für beide Spiele?

Fleßers Gegen Straelen haben wir ab der 50. Minute auf ein Tor gespielt. Wir waren besser, haben aber keinen Treffer erzielt. Dann waren wir nicht clever genug, auf ein Unentschieden zu spielen und dadurch den Gegner auf Distanz zu halten. Schwach war dagegen der letzte Auftritt gegen Düsseldorf-West. Dabei schien alles für uns zu laufen. Wir sind bereits in der dritten Minute in Führung gegangen. Dann hat der Gegner uns den Schneid abgekauft und war besser als wir. Nach der Roten Karte für Martin Banasch konnten wir das Spiel nicht mehr drehen. Banasch hat dem Team damit einen Bärendienst erwiesen.

Wie will man den Hebel umlegen?

Fleßers Momentan läuft es nicht gut. Wir betreiben Ursachenforschung. Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie es kann. Die nächsten Gegner müssen einfach mal wieder niedergekämpft werden.

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Die Bekanntgabe des Trainerwechsels erfolgte früh. Ist es eventuell ein Alibi für die Mannschaft?

Fleßers Es war fast schon zu spät. Wir müssen Gespräche führen mit unseren Spielern, mit potentiellen Neuzugängen. Da muss die Trainerfrage zwingend im Vorfeld geklärt sein.

Ihr Trainer Axel Malchow sagte unlängst, dass Fußball ein Ergebnis-Sport ist. Zuletzt stimmten die Ergebnisse nicht. Kehren Sie unter Umständen wieder auf die Trainerbank zurück?

Fleßers Definitiv nicht. Axel Malchow wird uns bis zum letzten Spieltag betreuen und dann in seine neue Aufgabe wechseln. Alle zusammen wollen wir wieder das Kollektiv stärken. Das hat uns in der ersten Saisonhälfte ausgezeichnet.

Der 1. FC Viersen sorgt beim Spitzenteam TuRu Düsseldorf für eine Überraschung, weil…?

Fleßers Wir auf jeden Fall das Zeug dazu haben, auch in Düsseldorf zu punkten. Ich erinnere an das Spiel in Wuppertal.

(RP)