Kemal Kuc nach Rücktritt bei der SpVg. Odenkirchen nicht vorzeitig Trainer beim 1. FC Viersen

Fußball: Kuc nicht vorzeitig zum 1. FC Viersen

Trainer Kemal Kuc trat beim Fußball-Landesligisten SpVg. Odenkirchen zurück.

Als Ronny Mustac in seiner Funktion als Obmann des Fußball-Bezirksligisten 1. FC Viersen am Donnerstag erfuhr, dass Kemal Kuc als zukünftiger Viersener Trainer Anfang der Woche bei der SpVg. Odenkirchen zurückgetreten war, überraschte ihn das mindestens genauso wie zuvor die Verantwortlichen des Mönchengladbacher Landesligsten. „Davon habe ich bisher nichts gehört“, meinte Mustac auf RP-Nachfrage. Folglich ist auch klar, dass die Viersener nicht geplant haben, Kuc schon vor dem Sommer an den Hohen Busch zu holen.

„Wir sehen keinen Handlungsbedarf. Unsere Übergangslösung mit Klaus Fleßers hat gut funktioniert. Die Ergebnisse haben vor der Winterpause gestimmt, es herrscht sogar Aufbruchstimmung“, erklärte Mustac. Auch Kemal Kuc bestätigte, dass sein vorzeitiger Abschied aus Odenkirchen nichts mit seinem künftigen Engagement in Viersen zu tun hat. Vielmehr kämpfe er seit Saisonbeginn mit großen Personalproblemen, die auch dazu führten, dass häufig zu wenig Spieler beim Training seien. Als er am Montag nur sechs Feldspieler und zwei Torhüter antraf, war das der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. „Ich habe viel Verständnis für die Spieler, aber das ist auf Dauer nicht mein Anspruch und passt nicht zu meiner Arbeitsweise“, sagte Kuc. Der 39-Jährige war viereinhalb Jahre Trainer bei der SpVg. und etablierte die Mannschaft in dieser Zeit im gesicherten Mittelfeld der Landesliga.

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Einen Nachfolger konnten die Odenkirchener schnell präsentieren. Jörg Pufahl, der in Gestalt von Fortuna Dilkrath schon mal eine Mannschaft aus dem Grenzland trainierte und im Sommer ohnehin übernehmen sollte, war bereit, vorzeitig einzusteigen. Kuc bleiben dagegen jetzt noch einige Monate, um sich auf seinen Trainerjob in Viersen vorzubereiten. Mit zwei Spielern kann er schon mal fest planen. Laut Ronny Mustac haben aus dem aktuellen Kader Mesut Yanik und Alexander Neufeld schon ihre Zusagen für die neue Saison gegeben.

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