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Vor Dem Saisonstart Tsf Bracht: Keine Angst vor dem dritten Bezirksliga-Jahr

Vor Dem Saisonstart Tsf Bracht : Keine Angst vor dem dritten Bezirksliga-Jahr

Trainer Markus Steffens hofft auf eine Weiterentwicklung der noch jungen Mannschaft.

Brüggen Nach einem Aufstieg fürchten Trainer und Funktionäre meist das verfluchte zweite Jahr, schließlich ist die Euphorie nach einem Sprung in die höhere Liga dann oft schnell verflogen. Im Lager der TSF Bracht war von fehlender Begeisterung in der vergangenen Saison allerdings nicht viel zu merken, schließlich belegte die Mannschaft von Markus Steffens in der Endabrechnung einen nicht erwarteten vierten Platz.

Am Alster Kirchweg wird man aber auch in der kommenden Saison wachsam sein, dass der angepeilte Mittelfeldplatz frühzeitig gesichert ist, schließlich erfolgte der bislang letzte Abstieg aus der Bezirksliga 2011/2012, ebenfalls drei Spielzeiten nach dem Aufstieg. Doch allzu viele Gedanken verschwendet Brachts Trainer Markus Steffens nicht an solch ein Szenario. Schließlich ist die junge Mannschaft seiner Meinung nach noch lange nicht am Leistungszenit angekommen. "Ein Großteil der Spieler ist nicht einmal 25 Jahre alt. Da erwarten wir uns schon noch eine Weiterentwicklung innerhalb des Teams", gibt sich Steffens optimistisch. Eine der großen Stärken in Bracht liegt nach wie vor am geschlossenen Kollektiv. Große Veränderungen hat es bei der Kaderzusammenstellung folgerichtig nicht gegeben. Neben den externen Zugängen Raphael Wyschkowski und Srba Ibisivec stoßen lediglich A-Jugendliche oder Akteure aus der zweiten Mannschaft zum Bezirksligateam. In der aktuellen Vorbereitung, die bislang eher einer Achterbahn gleicht, ist Steffens aufgrund urlaubsbedingter Ausfälle und angeschlagenen Akteure immer wieder zum Improvisieren gezwungen. "Das ist aber jedes Jahr so, und außerdem bekommt man dadurch auch interessante Erkenntnisse", berichtet der Coach gelassen. Bis Sonntag wird gemeinsam mit der eigenen Reserve vorrangig an den konditionellen Grundlagen gearbeitet. "Danach haben wir unsere Spieler zusammen und können an den Feinschliff gehen", so Steffens weiter. Wechselhaft waren auch die Ergebnisse in den bisherigen Testspielen. Neben zwei Erfolgen über Dülken (7:0) und den PSV Mönchengladbach (2:0), gab es auch Niederlagen zu verzeichnen. Während bei der 0:12-Pleite gegen die Regionalligamannschaft von Borussia Mönchengladbach trotz der deutlichen Niederlage das Erlebnis im Vordergrund stand, war der sechste Platz beim Summer-Cup in Amern auch der engen Personaldecke geschuldet.

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Selbstvertrauen sollen die noch anstehenden Duelle gegen Kaldenkirchen am Sonntag sowie beim Burgpokal gegen TuRa Brüggen und den SC Hardt bringen. Wegen der möglichen Platzierungsspiele, ist die erste Runde im Niederrheinpokal gegen den Landesligisten Duisburger SV auf Dienstag, 11. August, verlegt worden. Am Wochenende darauf geht es gegen Landesliga-Absteiger GSV Moers dann um die ersten Meisterschaftspunkte.

(fafr)