Handball : Kein Gewinner im Grenzland-Derby

Die Verbandsliga-Handballerinnen des TSV Kaldenkirchen spielten daheim 20:20 gegen Süchteln. Für Lobberichs Reserve endete eine lange Serie.

Das Grenzland-Derby in der Handball-Verbandsliga der Frauen zwischen dem TSV Kaldenkirchen und dem ASV Süchteln endete 20:20. Die ersten zehn Minuten gehörten den Gästen aus Süchteln. Doch aus einer 5:2 Führung wurde schnell ein 5:5. In der zweiten Halbzeit erwischten die Kaldenkirchenerinnen dann den besseren Start. Mit drei Toren in Folge erspielte das Team von Maik Tötsches einen Vier-Tore-Vorsprung. Den konnten sie aber nicht lange halten.

"Meine Mädels haben eine tolle Moral gezeigt und Tor für Tor aufgeholt. In der Phase haben wir eine sehr gute Abwehrleistung gezeigt und im Angriff mit viel Tempo gespielt", so Süchtelns Trainer Gunnar Müller. Kaldenkirchens Trainer Maik Tötsches war mit dem Spiel seiner Mannschaft kein bisschen zufrieden: "In der Abwehr standen wir im Mittelblock ganz gut, aber Außen haben wir katastrophal gedeckt. Im Angriff haben wir viel zu viele technische Fehler gemacht und haben auch keine mannschaftliche Leistung gezeigt." Torschützen TSV: Petsche (8/7), Klaas (3), Faervers, Hoppmanns, Engels (je 2), Münter, Thieme, Pollozek (je 1). Torschützen ASV: Knobe (7/4), Wingert (5/1), Smeets (5), Ruhm (2), Tophoven (1).

Der SC Waldniel entschied das Heimspiel gegen den HC TV Rhede mit 20:18 für sich. Nach einer sehr starken Anfangsphase führte das Team von Elmar Gronsfeld schnell mit 7:2. Danach fand auch Rhede ins Spiel und kam bis zur Halbzeit auf ein 9:7 heran. "Wir konnten uns leider nicht absetzen. Kurz vor dem Abpfiff drehte sich das Blatt noch mal. Wir lagen mit einem Tor hinten. In den letzten anderthalb Minuten drehten wir das Spiel dann aber wieder." Torschützen des SC: Theven (5/3), Wetzels (4), Jentges, Klein (je 3), Bagusche (2), Paulsen, Opitz, Noethlings (je 1).

Die Lobbericherinnen verloren in Rheinberg ihr erstes Spiel seit dem 1. Oktober des vergangenen Jahres mit 20:22. Das Spiel auf Lobbericher Seite war geprägt von technischen Fehlern. Da auch die Damen aus Alpen/Rheinberg ihre Chancen nicht konsequent nutzten, blieb Lobberich bis zur Halbzeit noch dran. In der zweiten Hälfte konnten sie sogar auf 16:16 ausgleichen. "Leider haben wir wieder, wie in der Vorwoche, unsere Chancen vom Punkt nicht genutzt und das Fehlen einiger Spielerinnen machte sich bemerkbar. Wir müssen den Blick jetzt auf die kommenden Aufgaben richten", so Trainerin Gabi Ensen nach dem Spiel. Die Torschützen: Weiss (7/5), Ensen (4), Glasmachers, Inkmann (je 3), Schatten, Stöcker, Rosati (je 1).

(ink)
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