Kanu: Kanupolo-Freunde wollen wieder nach oben

Kanu : Kanupolo-Freunde wollen wieder nach oben

So hoch, wie die Tore hingen, war auch die Kraftanstrengung. Von der untersten Leistungsklasse vier stieg die Kanupolo-Mannschaft der Herren vom WSV Wasserfreunde am Witt-See bei den Deutschen Meisterschaften in Essen auf dem Baldeneysee in die nächsthöhere Dritte Liga auf.

Es ist die Rückkehr nach einem bösen Abstieg. Denn der WSV Wasserfreunde am Witt-See befand sich vor zwei Jahren noch in der Ersten Bundesliga und war nun "zwangsversetzt" worden in die unterste Liga, weil er vergangenes Jahr mit seiner Herrenmannschaft bei den Deutschen Meisterschaften nicht angetreten war. In der frühen Saison 2010 wurde die Herrenmannschaft noch NRW-Meister. Die Herren konnte sich ihr selbst gesetztes Ziel aber nicht erfüllen: den Klassenerhalt in der Bundesliga. Der Abstieg hatte sicherlich vielerlei Gründe. Der Hauptgrund war sicher der Totalbefall des Witt-Sees mit der Wasserpest und mit dem damit verbundenen Ausfall des notwendigen Trainings.

Beste von 14 Teams

Unter 14 Mannschaften schafften die Nettetaler Wasserfreunde nun in Essen ungeschlagen und souverän den Aufstieg. Sie gewannen dabei trotz des extrem heißen Wetters, das allen Teams zu schaffen machte, alle Vor- und Hauptrunden-Begegnungen. Im Finale besiegten die Seenstädter den WSV Lampertheim mit 7:1 Punkten, der wie das Team vom Witt-See einmal in der Ersten Bundesliga mitgemischt hat.

Für den Aufstieg der Kanupolo-Mannschaft am Witt-See sorgten Manuel Wöller, Niclas Helgers, Mark Liebtrau, Frank Liebtrau, Leo Goertz sowie die Meisterschafts-Debütanten Christian Waltering und Max Moors. Ihr Ziel ist nun wieder, langfristig wieder nach oben zu kommen — in die Erste Bundesliga.

Auch das Damenteam der Wasserfreunde soll demnächst wieder vorne mitspielen. Es muss sich verstärken und wieder an Turnieren und an der Deutschen Meisterschaft beteiligen.

(off)