Kaldenkirchens Verbandsliga-Handballer vor dem Saisonstart

Handball-Verbandsliga : Kaldenkirchen steckt im Umbruch

Das junge Handballteam des TSV startet am Wochenende in die neue Saison der Verbandsliga. Zum Auftakt steht gleich daheim das Derby gegen Grefrath an.

Die Handballer des TSV Kaldenkirchen starten am Samstag (19 Uhr, Ravensstraße) gleich mit einem Kracher in die neue Verbandsliga-Saison. Das Team um den neuen Trainer Rüdiger Winter erwartet den Nachbarn aus Grefrath. „Wir freuen uns auf dieses Derby in der eigenen Halle. Grundsätzlich wollen wir jedes Spiel gewinnen, auch dieses erste“, sagt Volker Hesse, der sportliche Leiter beim TSV.

Da Kaldenkirchen Okoberfest feiere, sei das Dorf auf den Beinen. Vielleicht verleihe das einen zusätzlichen Schub, so Hesse. „Wenn der eine für den anderen kämpft, sind wir schwer zu schlagen“, meint er. Dennoch wachsen die Bäume nicht in den Himmel. Nachdem sieben Spieler den Verein verlassen haben und ebenso viele neu integriert werden müssen, befindet sich der TSV in einer großen Umbruchphase. „Es ist so, wie wir das erwartet haben. Wir brauchen noch eine gewisse Zeit, bis wir als Kollektiv funktionieren“, sagt Hesse. Die junge Team war in der Vorbereitung von Ausfällen und Verletzungspech verfolgt. So konnte etwa Mike Toetsches, einer der wichtigsten Spieler beim TSV, krankheitsbedingt nicht trainieren. Das gilt unter anderem auch für Tom Terhaag, Kevin Barbee oder Till Huckemann. Hesse ist daher dankbar, dass Ex-Trainer Philipp Clodt als Aushilfe zur Verfügung steht.

Für den TSV geht in den kommenden Monaten darum, zusammenzuwachsen und Konstanz in das eigene Spiel zu bekommen. „Es ist eine junge Mannschaft, die spielt mal eine Halbzeit richtig gut und dann auch wieder nicht. Aber es ist der Weg, den wir mit den jungen Leute gehen wollen, dann muss man ihnen auch Schwankungen zugestehen“, erklärt Hesse. Die jugendliche Dynamik sei aber auch ein Vorteil, wenn es gilt, den einen oder anderen Favoriten in der Liga zu ärgern. Der TSV zählt sich nicht dazu. Kaldenkirchen strebt einen Mittelfeldplatz an. Die personelle Besetzung zum Saisonauftakt ist noch ungewiss, da Toetsches, Barbee, Huckemann und Terhaag angeschlagen sind. „Wir wollen kein Risiko eingehen. Von daher warten wir ab“, sagt Hesse.

Der Kader: David Mattke, Till Deckers - Frederik Rosati, Kevin Barbee, Mike Toetsches, Nils König, Steffen Coenen, Tom Terhaag, Guus Killaars, Till Huckemann, Steffen Hartstock, Noel Marx, Thomas Heyer, Christoph Mönicks, Philipp Clodt.