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Lokalsport: Kaldenkirchens Frauen steigen ab

Lokalsport : Kaldenkirchens Frauen steigen ab

Nach dem 20:21 gegen Grefrath ist der Gang in die Bezirksliga besiegelt.

Die Landesluga-Handballerinnen des TSV Kaldenkirchen müssen den bitteren Weg in die Bezirksliga antreten. Die Mannschaft von Uta Münter unterlag nach einer starken Leistung der TS Grefrath 20:21. Damit blieb des TSV auf dem vorletzten, einem Abstiegsplatz.

"Wir leben noch. Nächstes Jahr spielen wir um den Aufstieg. Vielleicht", sagte Münter. Trainerin und Mannschaft schienen nach dem besiegelten Abstieg keineswegs geknickt. Gemeinsam verarbeiteten sie die sportlich schwierige Saison und die entscheidende Niederlage. Schon kommende Woche wollen sie das Projekt Wiederaufstieg angehen. In der kampfbetonten Partie gegen den Nachbarn aus Grefrath gelang es keiner der beiden Mannschaften, sich Vorteile zu erspielen. Beim TSV glänzten Janine Temmink im Tor und Janine Mora (8) im Angriff. "Eigentlich waren alle gut. Mit der Leistung hätten wir den einen oder anderen Gegner geschrubbt. Wir haben mit Pech verloren", sagte Münter.

Der TV Lobberich II setzte sich 29:22 gegen den SC Waldniel durch. Die Mannschaft bestätigte damit ihren zweiten Tabellenplatz und bestreitet nun im Mai Entscheidungsspiele um eventuell freie Plätze in der Verbandsliga. Die Waldnielerinnen ärgerten den TVL nur in der ersten Hälfte. Nach 7:7 und 14:10 setzten sich die Gastgeber jedoch über viele Gegenstöße ab. "Wir haben den Anfang der zweiten Hälfte verschlafen", sagte Corinna Theven. Lobberich fuhr über 21:11 einen souveränen Sieg ein.

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Der ASV Süchteln verabschiedete sich mit einer Niederlage in die Sommerpause. Der ASV verlor 17:22 gegen den TuS TD Lank II. "Für uns ging es nur um die saure Ananas", meinte Trainer Ralf Schneider. Das Spiel seiner Mannschaft sei von großem Unvermögen geprägt gewesen, erklärte der Coach. Die meisten Tore warfen Sieben (6) und Smeets (5). Ralf Schneider hört nun als Trainer auf und konzentriert sich nur noch auf sein Amt als Abteilungsleiter. Das Team übernimmt Gunnar Müller.

(wiwo)