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Handball: Kaldenkirchen gehen die Handball-Keeper aus

Handball : Kaldenkirchen gehen die Handball-Keeper aus

Trainer Dirk Rahmel muss vor dem Duell in Moers einen Torhüter suchen. Lobberich spielt gegen Homberg.

Nach zwei Spieltagen stehen die Handballer des TSV Kaldenkirchen und des TV Lobberich in der Verbandsliga bestens da. Der TSV bildet mit dem VfB Homberg das ungeschlagene Spitzenduo. Direkt dahinter folgen die Lobbericher mit 3:1 Punkten. Diese Basis verleiht Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben. Und die haben es aus verschiedenen Gründen in sich. Die Lobbericher erwarten Spitzenreiter VfB Homberg (Sonntag, 11.45 Uhr, Werner-Jaeger-Halle).

Die Kaldenkirchener haben vor dem Spiel am Sonntag bei den Moerser Adlern ein ernsthaftes Torhüterproblem. Christoph Hentzschel kann nach einer Wadenzerrung nicht auftreten. David Mattke befindet sich im Urlaub und Matthias Küpper hat sich abgemeldet, weil er in Karlsruhe studiert. Trainer Dirk Rahmel muss sich in dieser Woche somit im Verein umsehen und Torhüter aus der zweiten Mannschaft oder der A-Jugend akquirieren oder Volker Terhaag reaktivieren.

Er ist aber auch noch verletzt. "Irgendwie kriegen wir das schon hin. Wir fahren jedenfalls mit breiter Brust nach Moers. Der Saisonstart war besser als erwartet", sagte er voller Überzeugung.

Tobias Bochwitz, die Aushilfe im rechten Rückraum, steht ihm in Moers nicht zur Verfügung. "Das haben wir so verabredet. Er kommt aus Moers und hat dort auch gespielt. Außerdem ist er am Wochenende sowieso nicht in der Region", meinte Rahmel. Die Moerser haben im ersten Spiel knapp gegen Mülheim verloren und deutlich bei den Löwen in Duisburg gewonnen. "Sie haben gut gespielt. Zu Hause müssen sie die Punkte holen. Was dann dabei für uns raus springt, werden wir sehen", sagte der TSV-Trainer.

Der TV Lobbberich hat mit dem VfB Homberg eine ganz harte Nuss zu knacken. Der aktuelle Tabellenführer gehört zu den ambitionierten Teams der Liga, die auch am Ende ganz oben stehen könnten. "Da werden wir auf eine Probe gestellt. Homberg wird uns alles abverlangen", ist sich Lobberichs Trainer Jurek Tomasik sicher.

Seine Mannschaft dürfe sich nicht kampflos ergeben. "Wir müssen unsere beste Leistung abrufen und versuchen, denen das Leben schwer zu machen, um unser Spiel aufziehen zu können", sagte Tomasik. Die Homberger gelten als körperlich starke Mannschaft, die 60 Minuten auf das Tempo drückt. Bei den Lobberichern kann Sascha Zielke nach seiner Augenbrauenverletzung vermutlich wieder mitwirken. In der Landesliga tritt der ASV Süchteln beim ATV Biesel an.

(wiwo)