Fußball : Hinsbeck hofft auf ersten Sieg

Seit dem Aufstieg in die Bezirksliga im Sommer 2006 ist Rhenania Hinsbeck eine feste Größe in der Bezirksliga. Mit dem Abstieg hatte man seitdem nie wirklich etwas zu tun. Die Rhenania war eher ein Muster an Konstanz und schloss die Spielzeiten meistens im oberen Mittelfeld ab.

Die Basis für das erfolgreiche Abschneiden war dabei stets ein erfolgreicher Saisonstart. In diesem Jahr ist der Auftakt für die Mannschaft von Tom Neber bislang jedoch gründlich misslungen. Dabei durften die Blau-Weißen die ersten Spiele der Saison alle auf dem neuen Kunstrasenplatz austragen. Lediglich einen Punkt holten die Hinsbecker aus den ersten drei Partien. Doch die Leistungskurve zeigt nach oben.

Dass der Start in diesem Jahr alles andere als leicht werden würde, damit hatte der Trainer bereits gerechnet. "Wir haben zwar im Kader keine großen Veränderungen, aber in der Vorbereitung haben sich verletzte Spieler und urlaubsbedingte Ausfälle die Klinke in die Hand gegeben. So fehlen einigen Spielern noch ein paar Prozent", sagt Neber. Am Sonntag steht für Rhenania Hinsbeck mit dem Spiel bei der Zweitvertretung des VfR Fischeln zum ersten Mal ein Auswärtsspiel auf dem Programm. Neber ist sich der Bedeutung des Spiels bewusst, denn Fischeln steht ohne einen Zähler am Tabellenende. "Gegen Zweite Mannschaften bleibt immer abzuwarten, was von oben an Verstärkungen zur Verfügung steht. Ungeachtet davon wollen wir unser Spiel durchsetzen und den ersten Sieg holen", sagt Hinsbecks Coach.

Das Erfolgsrezept hört sich dabei ziemlich einfach an. "In der Defensive sind wir in den letzten beiden Spielen für unsere Fehler eiskalt bestraft worden und vorne haben wir unsere vielen Chancen nicht ausreichend genutzt. Wenn wir das ändern, werden sich die Erfolge schnell einstellen", analysiert Neber. Verstecken wollen sich die Hinsbecker in Krefeld auf keinen Fall, schließlich ist die Defensive mit bislang 16 Gegentoren die Schwachstelle der Fischelner. Mit welcher Elf die Rhenania auflaufen wird, entscheidet sich erst im Laufe der Woche.

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"Wir haben im Moment einige Spieler, die angeschlagen sind", berichtet Neber. Zudem steht in den nächsten zwei Monaten unter anderem Mittelfeldakteur Tim Weyers nur eingeschränkt zur Verfügung, da er sich auf seine Examensarbeit vorbereitet. Auch Jan Van De Ven und Christian Kleinings werden zwischenzeitlich ausfallen. Dass der Coach aber über ausreichend Alternativen verfügt, zeigte sich bereits in den ersten Spielen, als Wechsel in der Startformation sich nicht negativ auf die Spielqualität auswirkten.

(fafr)
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