1. NRW
  2. Städte
  3. Viersen
  4. Lokalsport Region Viersen

Herzschmerzen: Spielabbruch beim 1. FC Viersen

Fußball-Bezirksliga : Herzprobleme: Spielabbruch in Viersen

Weil ein Spieler des Fußball-Bezirksligisten 1. FC Viersen in der Heimpartie gegen Repelen mit starken Herzschmerzen in die Klinik musste, beendete der Schiedsrichter in Hälfte zwei die Partie beim Stand von 1:0 für die Gäste vorzeitig.

Die sportlichen Ergebnisse rückten am Wochenende in der Fußball-Bezirksliga in den Hintergrund. Im Heimspiel des Traditionsklubs 1. FC Viersen gegen den VfL Repelen brach ein Spieler der Gastgeber Mitte der zweiten Halbzeit mit Herzproblemen zusammen, woraufhin die Partie abgebrochen wurde.

1. FC Viersen - VfL Repelen abgebrochen. Es waren Szenen, die alle Beteiligten ins Mark getroffen haben. Als im Bezirksliga-Spiel des 1. FC Viersen gegen den VfL Repelen etwas mehr als eine Stunde gespielt war, klagte ein Viersener über starke Herzschmerzen. Dies teilte der Spieler so seinem Trainer Daniel Saleh mit, der sofort reagierte und ihn schnell auswechseln wollte. Da die Schmerzen auf dem Platz jedoch wohl immer stärker wurden, brach Akyil noch auf dem Kunstrasen zusammen und musste von Ersthelfern versorgt werden, ehe der Notarzt am Hohen Busch eintraf. „Er soll wohl auch für kurze Zeit bewusstlos gewesen sein“, sagte Saleh, der auch noch einige Stunden nach der Partie ziemlich betroffen wirkte. „Sein Zustand scheint aber stabil gewesen zu sein“, gab Viersens Trainer zwar leichte Entwarnung, wollte aber am späten Abend noch weitere Ergebnisse und Nachrichten aus dem Krankenhaus abwarten, wo der Viersener Akteur nun unter der Aufsicht von Spezialisten steht. Der Schock saß bei den Beteiligten so tief, dass Schiedsrichter Wolfgang Kreitmayr das Spiel nach einer 20-minütigen Unterbrechung abbrach. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Gäste aus Repelen mit 1:0 geführt.

Fortuna Dilkrath - VfL Tönisberg 1:1 (1:0). In Dilkrath verpasste die heimische Fortuna einen Heimsieg gegen den Tabellendritten aus Tönisberg. Die Gastgeber erwischten eine gute erste Halbzeit und führten auf dem kleinen Kunstrasenplatz nach einem Treffer von Erdal Tuna (22.) verdient mit 1:0. Nach dem Seitenwechsel erhöhte der VfL nun die Schlagzahl und wollte unbedingt zum Ausgleich kommen. Der Knackpunkt war dann die Gelb-Rote Karte gegen Dilkraths Ilir Tahiri in der 80. Minute. „Danach hatten wir nicht mehr die ganz große Kompaktheit“, analysierte Dilkraths Trainer Thomas Richter, der mit seinem Team zwar noch den 1:1-Ausgleich durch Daniel-Richard Franken hinnehmen musste (84.), unter dem Strich aber mit der Punkteteilung zufrieden war.

TuRa Brüggen - FC Moers-Meerfeld 4:4 (3:1). Die Brüggener TuRa beendete nach sechs Niederlagen in Folge ihre lange Durststrecke und holte zum ersten Mal seit anderthalb Monaten wieder einen Zähler. „Es war ein Punktgewinn, der sich wie eine Niederlage anfühlt. Für die Jungs tut es mir leid, sie hätten heute mehr verdient gehabt“, sagte Brüggens Trainer Jakob Scheller. Die Gastgeber führten gleich zweimal mit zwei Toren Vorsprung: Nils Graé traf zu Spielbeginn doppelt (6., 12.), nach dem Anschlusstreffer von Kevin Hettkamp (21.) stellte Max Haese den alten Vorsprung wieder her (26.). Die Gäste kamen wie ausgewechselt aus der Halbzeitpause heraus und erzielten durch einen Doppelschlag von Jan Pimingstorfer (47., 52.) den Ausgleich, doch Haese brachte Brüggen wieder in Führung (58.). Den Schlusspunkt setzte Kevin Hettkamp zum 4:4 (67.).

Dülkener FC - Victoria Mennrath 1:4 (0:3). „Dafür, dass wir nur elf Spieler aus dem Kader der ersten Mannschaft zur Verfügung hatten und drei davon auch noch angeschlagen waren, haben wir uns recht achtbar aus der Affäre gezogen“, befand Dülkens Trainer Matthias Denneburg. Die Gäste hatten die Partie schon nach einer guten halben Stunde entschieden, als Paul Szymanski (26.), Oliver Krüppel (29.) und Nico Krätschmer (36.) ins Dülkener Tor trafen. Szymanski legte in der zweiten Hälfte nach (65.), den Ehrentreffer des DFC erzielte Ahmad Al-Sultan (83.).