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Handballerinnen des TV Lobberich nach Spiel gegen den TV Beyeröhde II

Handball-Oberliga : Vier-Punkte-Spiel geht an TVL-Frauen

Im Abstiegskampf der Handball-Oberliga waren die Lobbericherinnen daheim gegen den TV Beyeröhde II zum Siegen verdammt. Mit dem Druck kamen sie im Laufe des Spiels immer besser klar und gewannen deutlich mit 36:25.

Die Erleichterung lag Marcel Schatten in der Stimme. Der Trainer der Handballerinnen des TV Lobberich freute sich über den 36:25 (15:14)-Erfolg seiner Mannschaft vor eigenem Publikum gegen den TV Beyeröhde II. „Das war super wichtig. Ein richtiges Vier-Punkte-Spiel“, sagte der Coach. Im Kampf gegen den Abstieg aus der Oberliga war der Vorletzte aus Beyeröhde allerdings nur eine Halbzeit lang ein gleichwertiger Gegner. Lobberich baute den Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz, den Beyeröhde II weiterhin belegt, mit diesem klaren Erfolg auf drei Punkte aus. „Wir sind da unten noch nicht raus. Wir müssen weiter Gas geben“, meinte Schatten.

In der vorentscheidenden Partie brauchten die Lobbericherinnen einige Minuten, um die Nervosität abzulegen. Die Gäste hatten mit dem Charakter des Spiels augenscheinlich deutlich weniger Probleme. Sie führten bis zum 8:7 nach einer Viertelstunde. Lobberich glich in der Folge immer aus. Dennoch dauerte es bis zur 28. Minute, ehe Anne Inkmann die Gastgeberinnen mit 14:13 erstmals in Führung warf. Damit war der Bann gebrochen. Nach dem 15:14 zur Pause setzten sich die Lobbericherinnen konsequent und konstant ab. Über 18:14 nach 33 Minuten, 21:16 nach 38 Minuten und 25:18 nach 45 Minuten steuerte das Team in eigener Halle dem letztlich klaren Sieg entgegen.

Ausschlaggebend für den deutlichen Erfolg sei der breitere Kader gewesen. Während die Gäste kaum Wechselmöglichkeiten hatten, konnte Schatten aus dem Vollen schöpfen. „Die Spielerinnen haben alle taktischen Anweisungen, wie zum Beispiel das Spiel mit dem siebten Feldspieler, hervorragend umgesetzt. Mein Lob gilt der gesamten Mannschaft“, sagte Schatten. So habe Nina Kornfeld im Tor etliche Bälle pariert, Pauline Sirries und Kyra Mannheim im Zentrum gut gearbeitet, Anne Inkmann auf der vorgezogenen Position überzeugt, Carolin Baaken viele Siebenmeter geholt, die Katharina Weiss sicher verwandelte und die Einwechselspielerinnen sofort Tore erzielt. „Es fällt mir schwer, Spielerinnen herauszuheben. Viele Leute haben viele Sachen richtig gut gemacht“, berichtete der erleichterte Lobbericher Trainer nach der überaus wichtigen Partie.