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Handballer des TV Lobberich nach dem verlorenen Spiel beim LTV Wuppertal

Handball-Oberliga : TV Lobberich noch im Tiefschlaf

Zum Rückrundenstart liefen die Lobbericher Oberliga-Handballer in Wuppertal von Beginn an einem Rückstand hinterher. Am Ende unterlagen sie klar mit 20:25.

Der TV Lobberich hat den Start in die Rückrunde regelrecht verschlafen. Der Handball-Oberligist fand im Spiel beim LTV Wuppertal in der Abwehr erst ab der 15. Minute und in der Offensive erst in der zweiten Hälfte statt. „Das war ausschlaggebend und hat uns das Genick gebrochen“, sagte Trainer Christopher Liedtke nach der 20:25 (8:12)-Niederlage.

„Wir sind wirklich schlecht gestartet“, meinte Liedtke. Seine Spieler erzeugten in der Offensive keinen Druck und standen in der Defensive nicht gut. „Wir hatten keinen Kampfgeist, waren bei den Kreuzungen zu weit weg von der Abwehr. Unser Spielern fehlte einfach die Bereitschaft, sich weh zu tun“, berichtete der Coach. Nach einer Viertelstunde lagen die Lobbericher 3:8 zurück. Dieser Rückstand von etwa vier bis fünf Toren blieb lange konstant. Erst nach dem 11:16 arbeiteten sich die Lobbericher über 13:16 und 15:16 heran. Lobberich entwickelte nun mehr Aggressivität in der Defensive und suchte im Angriff über die Nahtstellen den Weg zum Tor. Die Mannschaft schnupperte am Ausgleich, er fiel jedoch nicht, weil die Lobbericher sich in den entscheidenden Situationen technische Fehler erlaubten und in der Folge einfache Gegentore kassierten.

„Es hat einfach Kraft gekostet, die Tore aufzuholen. Am Ende sind die Beine schwerer geworden. Da haben die Körner gefehlt“, erläuterte Liedtke. Das lag nicht zuletzt daran, dass in Gestalt von Lennard Greven, Felix Himmel und Simon Hinzen sowie dem A-Jugendlichen Fynn Mannheim nur wenige Rückraumspieler zur Verfügung standen, da Ruben Dorenbeck schon ganz früh umknickte und nicht mehr spielen konnte. „Er hat es noch mal versucht, aber eigentlich war an Spielen nicht mehr zu denken“, sagte Liedtke.

Seine Mannschaft müsse sich an die eigene Nase fassen, weil sie es nicht geschafft habe, über 60 Minuten die zum Siegen nötige Leistung abzurufen. „Es wäre alles möglich gewesen“, meinte der Coach. Aus dem Team der Lobbericher stachen Alexander Hankmann und Jan von Eycken heraus. Hankmann verlieh der Defensive Stabilität. Von Eycken überzeugte als Torschütze und in der Abwehr.

TV Lobberich: Niklas Bastians, Matthias Hoffmann  - Jan-Christopher von Eycken (8), Felix Himmel (6), Alexander Hankmann (2), Tobias Liedtke (1), Fynn Mannheim (1), Stephan Harwardt (1), Florian Mähler (1), Lennard Greven, Bennett Hoffmanns, Simon Hinzen.