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Handballer des TSV Kaldenkirchen nach der Pleite bei der TS Grefrath

Handball-Verbandsliga : Der TSV Kaldenkirchen enttäuscht auf ganzer Linie

Der Handball-Verbandsligist aus Nettetal war im ersten Spiel des Jahres in Grefrath beim 25:32 chancenlos.

Kaldenkirchens Trainer Rüdiger Winter war restlos bedient. „Ich bin überhaupt nicht zufrieden. Das war eine indiskutable Leistung. Wir haben wie ein Absteiger gespielt. Darüber werden wir reden müssen“, sagte der Coach nach der enttäuschenden Vorstellung seines Team beim 25:32 (11:14) bei der TS Grefrath. Die Handballer des TSV Kaldenkirchen müssen sich nun damit anfreunden, in der Verbandsliga maximal eine gute Rolle im Mittelfeld spielen und vielleicht den Nachbarn aus Grefrath, der momentan drei Pluspunkte mehr als der TSV aufweist, noch abfangen zu können.

Von Beginn an lief der TSV Kaldenkirchen der Musik hinterher. Erst in der neunten Minute gelang Philipp Clodt mit dem 1:5 der erste Treffer für die Gäste. Nach dem 7:13 bäumte sich der TSV kurz auf und verkürzte zum 11:14 zur Pause. Doch das Gefühl, etwas bewegen zu können, blieb nur von kurzer Dauer. Durch Matthias Leuf sorgte die TS direkt nach dem Wechsel für die 16:11-Führung und setzte sich danach über 24:17 ab.

Kaldenkichen arbeitete sich immer mal wieder etwas heran, kam jedoch nicht in die Situation, das Spiel nachhaltig zu verändern. Das lag nicht einmal unbedingt am starken Auftritt der Grefrather, sondern vor allem am schwachen Spiel des TSV, der sich unglaublich viele Fehler erlaubte. Unter anderem vergaben die Kaldenkirchener vier Siebenmeter. „Wir hatten 17 oder 18 technische Fehler. Von den Fehlwürfen will ich gar nicht sprechen“, berichtete Winter. Aus der Kritik wollte der Coach einzig Spielmacher Steffen Coenen, mit acht Toren den besten Torschützen des TSV, herausnehmen. „Er hat sich aufgerieben und viele Fouls einstecken müssen, die nicht einmal geahndet wurden“, sagte Coach Rüdiger Winter.

TSV: Mattke, Deckers - Coenen (8), Tötsches (7/3), König (3), Heyer (3), Huckemann (2), Clodt (2), Killaars, Terhaag.