Handball-verbandsliga: TSV Kaldenkirchen zum zweiten Spiel nach Oberhausen

Handball-Verbandsliga : Kaldenkirchen muss sich steigern

Zum Saisonauftakt gewannen die Verbandsliga-Handballer des TSV etwas glücklich gegen Grefrath. In der zweiten Partie geht’s zur HSG RW Oberhausener TV.

Die Verbandsliga-Handballer des TSV Kaldenkirchen treten im zweiten Meisterschaftsspiel am Samstag bei der HSG RW Oberhausener TV an. „Wir müssen uns erheblich steigern. Nach dem glücklichen Sieg gegen Grefrath fahre ich mit gemischten Gefühlen nach Oberhausen“, sagt Trainer Rüdiger Winter.

Zum Saisonauftakt setzte sich der TSV, nachdem er lange klar geführt hatte, am Ende knapp 30:29 gegen den Nachbarn aus Grefrath durch. Der Gegner aus Oberhausen steht in seinem ersten Heimspiel der Saison mehr unter Druck, denn das Team von Trainer Krzystof Szargiej unterlag zum Auftakt 25:30 bei der HSG VeRuKa. Vor allem in der Defensive erhofft sich Winter in Oberhausen eine Steigerung seiner Mannschaft. „Mir fehlte die Konzentration in der Abwehr. Ich weiß, dass die Jungs das können“, berichtet der Trainer. Im Gegensatz zu den Grefrathern, die ihre Stärken im Rückraum aus der Distanz haben, liegen die besonderen Qualitäten der Oberhausenser von den Rückraumpositionen im Eins-gegen-Eins-Verhalten. „Wir müssen gut und dicht stehen“, meint Winter. Erst recht, weil RWO über einige „abgezockte Akteure“ wie beispielsweise Patrick Kerger verfügt. „Wenn man nicht aufpasst, macht jeder von denen zehn Tore“, sagt der TSV-Coach.

Er ist davon überzeugt, dass sich sein Team in der Abwehr kurzfristig verbessern kann, weil die Spieler den Nachweis in der Vorbereitung bereits erbracht haben. Im Angriff hingegen brauche es Geduld. „Wir werden vorne schon unsere Törchen machen, aber wir sind auch nicht so stark, dass wir in jedem Spiel 35 Tore werfen“, erklärt Winter. Von daher legt er den Fokus zunächst auf die Defensivarbeit. „Wenn alles passt, können wir da gewinnen“, meint der Trainer. Er muss auf den privat verhinderten Thomas Heyer verzichten. Außerdem fallen Till Huckemann und Noel Marx verletzungsbedingt aus. Huckemann soll seine Kniebeschwerden auskurieren. Marx klagt über Schmerzen in einer Schulter.

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