Handball: Trio verstärkt Frauen des TV Lobberich

Handball : Trio verstärkt Frauen des TV Lobberich

Für eine Mannschaft ist es wichtig, verschiedene Charaktere zu haben. Die Erste Damenmannschaft des TV Lobberich hat sich für die Saison 2019/2020 um drei Charaktere erweitert.

Erster Zugang der Saison ist Anna Otten. Sie ist beim TVL ein bekanntes Gesicht. Seit der E-Jugend ist sie dem Verein treu. Neben ihren spielerischen Aktivitäten ist sie ebenfalls als Trainerin der weiblichen C-Jugend tätig. Bereits in der vergangenen Saison spielte Anna Otten das eine oder andere Spiel im Trikot der Ersten Mannschaft, war offiziell aber Teil der Zweitvertretung. Für sie waren zum einen das Training von Marcel Schatten, aber auch die Möglichkeit in der Oberliga fußzufassen, die Gründe, die Mannschaft innerhalb des Vereins zu wechseln. „Ich bin mir sicher, dass wir mit dieser jungen, top motivierten Truppe einen Platz unter den ersten Fünf erreichen können. Die Mannschaft steckt voller Kampfgeist“, sagt Otten. Trainer Schatten erhofft sich durch die ruhige, unaufgeregte Art Anna Ottens mehr Stabilität in der Abwehr. Zusätzlich sieht er sie als gute Alternative für Kyra Mannheim am Kreis.

Ebenfalls kein neues Gesicht für die Spielerinnen des TV Lobberich ist Anna-Sophie Emmerich. Bereits in der Jugend trafen viele Spielerinnen des TVL auf sie, damals im Trikot des Neusser HV. Da die Entwicklung der Mannschaft in Neuss unklar war, schlug sie den Weg nach Lobberich ein. Schon beim Probetraining konnte Emmerich den Teamgeist und die Spielfreude miterleben und fühlte sich im Team sehr wohl.

„Die Mädels haben mich super aufgenommen. Wir haben ein großes Potential, viel individuelle Klasse, und auch das Vertrauen und die gegenseitige Unterstützung ist groß“, berichtete Anna-Sophie Emmerich. Als junge und hungrige Spielerin soll sie in Angriff und Abwehr sowie in Zukunft auch im Rückraum für mehr Flexibilität auf Linksaußen sorgen.

Letzter Zugang ist Hannah Opitz. Nach dem Motto „Wenn nicht jetzt, wann dann?“ entschied sie sich nach sieben Jahren Waldniel dazu, nochmal in der Oberliga angreifen zu wollen. Als Oldie der Mannschaft brauchte die 31-Jährige etwas länger, um in die Mannschaft reinzufinden. „Mittlerweile werde ich von allen ganz gut auf- und angenommen“, sagt Hannah Opitz.

Sie möchte eine schöne und erfolgreiche Saison spielen und hofft, sich persönlich nochmal weiterzuentwickeln. Dadurch, dass Opitz eine Linkshänderin ist, hat Schatten im Angriff nochmal andere Optionen. So könnte er beispielsweise mit zwei Linkshändern auf der rechten Seite spielen. Er hofft außerdem, dass die Mannschaft von dem Alter und der Erfahrung von Opitz profitieren wird.

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