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Handball-Talente von ASV Süchteln und TSV Kaldenkirchen in der Jugend-Regionalliga

Jugend-Handball : Harte Saison für Süchtelns A-Jugend in der Regionalliga

Die Süchtelner Handballer spielen hauptsächlich mit dem jüngeren Jahrgang. Die weibliche A-Jugend des TSV Kaldenkirchen hat mehr Erfahrung.

Gleich mit zwei Mannschaften ist das Grenzland in den neuen Handball-Saison bei der Jugend in Regionalliga Nordrhein vertreten. Zum ersten Mal überhaupt ist der ASV Süchteln mit seiner männlichen A-Jugend auf diesem Niveau vertreten qualifiziert. Für die weibliche A-Jugend des TSV Kaldenkirchen ist die Regionalliga kein neues Pflaster mehr. Sie gewannen auch ihre ersten beiden Spiele, während die Süchtelner mit einer Niederlage starteten.

Ein Beleg dafür, dass dem ASV mit überwiegend Spielern aus dem jüngeren Jahrgangs (2002) eine harte Saison bevorsteht. Das Team von Trainer Niklas Eirmbter versuchte, sich entsprechend vorzubereiten. . „Wir haben leider gegen die Jungs des TV Lobberich zweimal verloren, ansonsten war die Vorbereitung sehr zufriedenstellend“, so Eirmbter. Da die Mannschaft des ASV sich als letzte Mannschaft des Handballverband Niederrheins für die Regionalliga qualifizierte, ist der Trainer mit einer Einschätzung für die Saison vorsichtig. „Ein Platz im guten Mittelfeld wäre für uns erstrebenswert, wenn es dazu nicht kommen sollte, ist das auch nicht schlimm. Wichtig ist, dass die Jungs ihren Spaß am Sport behalten und sich sowohl im Team als auch alleine weiterentwickeln“, sagt Eirmbter. Viele Spieler haben bereits ein Doppelspielrecht und sind in den Herrenmannschaften des ASV noch zusätzlich aktiv. In der ersten Partie der Saison trafen die Süchtelner auf die JSG Godesberg/Oberkassel/Geislar und verloren 24:30. „In der ersten Halbzeit hatten meine Jungs noch ziemlich viel Scheu vor den älteren Gegnern, das legte sich in der zweiten Halbzeit aber zum Glück. Wir kamen besser ins Spiel und konnten unsere Qualität teilweise zeigen. Leider haben wir am Ende zu viele Chancen nicht genutzt.“

Beim TSV Kaldenkirchen haben viele Spielerinnen bereits Regionalliga-Erfahrung gesammelt. Dennoch hat die Mannschaft sich kein konkretes Ziel gesetzt. „Die Liga beinhaltet ganz neue Mannschaften. Entwicklung und Spaß stehen somit im Vordergrund. Zudem wollen wir die Mädels an den Damenhandball heranführen. Viele helfen dort jetzt schon aus und integrieren sich im Training der Teams“, berichtet Trainer Christoph Mönicks. Da viele der Kaldenkirchenerinnen zum älteren Jahrgang gehören, ist es wichtig, diesen Schritt zu machen, um den Sprung in einer der Damenmannschaften zu ermöglichen.

„Die Mädels sind sehr motiviert. Wir haben zwar keinen vollen Kader, aber zwölf fitte Mädels mit guter Einstellung“, sagt Mönicks. Das bewies der TSV auch eindrucksvoll in den ersten beiden Spielen. Den Auftakt gewann Kaldenkirchen 26:15 bei den SF Hamborn und gegen den TSV Bonn gab’s einen 24:22 Sieg. „Wir schauen mal was die Saison noch mit sich bringt. Wir sehen jedes Spiel als neue Chance zu zeigen, was wir können“, betont Mönicks