Gruppeneinteilungen des Fußball-Verbandes Niederrhein sind da

Fußball: Heimische Fußball-Bezirksligisten spielen in einer Gruppe

Gerade erst ist die Saison 2017/2018 mit den letzten Relegationsspielen zu Ende gegangen, da veröffentlicht der Fußball-Verband Niederrhein (FVN) auch schon die Gruppeneinteilungen für die kommende Spielzeit.

(ben-) Gerade erst ist die Saison 2017/2018 mit den letzten Relegationsspielen zu Ende gegangen, da veröffentlicht der Fußball-Verband Niederrhein (FVN) auch schon die Gruppeneinteilungen für die kommende Spielzeit. Die wichtigste Nachricht für das Grenzland: Alle fünf heimischen Mannschaften sind in eine Gruppe eingeteilt worden. Zahlreichen Derbys steht also nichts mehr im Wege.

„Wir mussten Kompromisse schließen. Man kann leider nie alle zufriedenstellen. Wir versuchen aber stets zu erreichen, Vereine und Kreise nicht in zwei Folgejahren zu sehr zu belasten. Daher haben wir die Kreise Grevenbroich/Neuss, Kempen/Krefeld und Essen für die kommende Spielzeit nicht getrennt. Diesmal traf es daher vier andere Kreise, was sich leider nicht vermeiden ließ“, erklärte Wolfgang Jades, Vorsitzender des FVN-Fußballausschusses. Einziger Unterschied für die Bezirkligisten aus dem Grenzland. Sie bekommen es in Gruppe 3 neben den Mönchengladbacher Teams nicht mehr mit den Vertretern des Kreises Grevenbroich/Neuss zu tun, sondern mit denen des Kreises Moers. „Da können wir sehr gut mit leben, geografisch sind alle Gegner sehr gut zu erreichen“, meinte Andreas Debock, 2. Vorsitzender des Aufsteigers Dülkener FC. Er freut sich auf die zahlreichen Derbys, natürlich besonders auf das gegen den „großen“ 1. FC Viersen. Nach dem Abstieg der Viersener wird es laut Debock erstmals in der Geschichte beider Vereine zu einem Aufeinandertreffen in einem Punktspiel kommen. Das bislang letzte Pflichtspiel zwischen beiden muss nach Debocks Erinnerung eine Pokalpartie in der 1990er Jahren gewesen sein. Das verloren die Dülkener vor rund 1500 Zuschauer im Stadtgarten deutlich. „Das wird natürlich ein Knaller. Ein Traum wäre, wenn es gleich die erste Partie wäre“, meinte Debock.

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In der Fußball-Landesliga sind der ASV Süchteln und die VSF Amern zusammen in Gruppe 1 geblieben, auch an der geografischen Zuordnung hat sich nichts geändert. Allerdings hat es die Gruppe 1 in Sachen 19 Teams erwischt. „36 Punktspiele plus Pokal sind für Amateurmannschaften schon happig. Darauf müssen wir vorbereitet sein“, sagte Amerns Coach Willi Kehrberg. Er rechnet damit, dass das Niveau weiter steigt, weil in Gestalt von DSC 99, FSV Vohwinkel, VfR Fischeln und Cronenberger SC alle vier Oberliga-Absteiger in die Staffel einsortiert wurden. Hinzu kommt in Gestalt von TVD Velbert ein überaus ambitionierter Aufsteiger. Kehrberg: „Wir jammern aber nicht, sondern stellen uns der Herausforderung.“ Vor einer Herausforderung steht auch Union Nettetal als Oberliga-Aufsteiger, wobei die Gruppenzusammensetzung keine Überraschungen beinhalten kann. Denn die hat sich in der höchsten FVN-Spielklasse durch Auf- und Abstiege ergeben.

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